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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Zwei Verletzte bei Gefahrgutunfall in Spedition

Homberg-Lützelwig. Am gestrigen Donnerstag gegen 23.55 Uhr ereignete sich in der Halle einer Speditionsfirma in der Rudolf-Diesel-Straße ein Unfall bei dem eine ätzende Flüssigkeit freigesetzt wurde. Beim Verladen eines Flüssigkeitscontainers mittels Gabelstapler wurde der Container beschädigt und es traten 800 Liter des ätzenden Stoffes Caesiumhydroxid aus. Zwei Mitarbeiter der Spedition klagten daraufhin über Übelkeit und Kreislaufschwäche und wurden zur Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Kräfte der eingesetzten Feuerwehren konnten den ausgelaufenen Stoff mit Pulver binden, weitere Flüssigkeit lief in die vorhandenen Auffangschächte der Firma. Die Einsatzmaßnahmen wurden heute Morgen gegen 2 Uhr beendet.

Eine der verletzten Personen, ein 41-Jähriger aus Homberg, wurde mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen. Er hatte durch das ausgetretene Gefahrgut eine Lungenreizung erlitten. Der zweite Verletzte, ein 50-Jähriger aus Knüllwald, verbleibt noch einen Tag zur Beobachtung im Krankenhaus Ziegenhain. Neben dem Amt für Arbeitsschutz, welches den Unfallhergang untersucht, hat die Kriminalpolizei in Homberg die Ermittlungen bezüglich einer fahrlässigen Körperverletzung und möglicher Umweltstraftaten übernommen.

Eine Gefahr für Anwohner bestand nach Polizeiangaben zu keiner Zeit. Die Höhe des Sachschadens kann aktuell noch nicht beziffert werden. (ots)



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