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Aha-Erlebnisse mit Fundament

Hephata: 20 Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten ausgebildet

Die Absolventinnen und Absolventen mit Lehrgangsleiterin Renate Bohnert (vorne, rechts). Foto: nh

Die Absolventinnen und Absolventen mit Lehrgangsleiterin Renate Bohnert (vorne, rechts). Foto: nh

Schwalmstadt. „Dank der Weiterbildung kann ich nun Dinge, die ich vorher aus dem Bauch heraus gemacht habe, auf ein Fundament stellen. Ich weiß, warum ich etwas mache“, sagt Stefan Lerch. Lerch ist einer von 20 Teilnehmern, die kürzlich bei Hephata die Weiterbildung „geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (gFAB)“ abgeschlossen haben.  

Stefan Lerch arbeitet bei der Baunataler Diakonie Kassel als Werkstatt-Gruppenleiter. Im Erstberuf ist er Schriftsetzer. Seinem Arbeitgeber und ihm war es wichtig, die Weiterbildung zu absolvieren. Diese dauerte bis zur Prüfungsvorbereitung ein Jahr. Sie wurde vom Referat für Fort- und Weiterbildung Hephatas angeboten, die Lehrgangsleitung hatte Renate Bohnert. 20 Frauen und Männer, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Hessen arbeiten, nahmen daran teil. Sie stammten aus der Behindertenhilfe und der Sozialen Rehabilitation Hephatas,  aus verschiedenen Standorten der Baunataler Diakonie, der Lebenshilfe Dillenburg, der Kasseler Werkstatt und der Werkstatt in Lollar.

In zwölf jeweils dreitägigen Modulen erarbeiteten sie sich  Kenntnisse in den  Bereichen: psychische Erkrankungen, Arten von Behinderungen, Kommunikation, Sozialrecht, Diagnostik und Beobachtung sowie Arbeit unter rehabilitativen Aspekten. In einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung mussten die erworbenen Kenntnisse nachgewiesen werden. Die Prüfung erfolgte vor einer vom Regierungspräsidium Gießen eingesetzten Kommission.

„Ich hatte hier das ein oder andere Aha-Erlebnis“, sagt Lerch. Ihn interessierten vor allem Fragen wie: Mit welchen Methoden kann ich Klienten noch besser Inhalte vermitteln? Und: Wie gehe ich dabei auf einen Klienten mit einer psychischen Beeinträchtigung ein, dessen Wahrnehmung eine ganz andere ist? „Auch das Lernmodul zum Thema Recht und gesetzliche Betreuung hat mir gut gefallen.“ In seiner Hausarbeit entwickelte er ein Konzept zur Einarbeitung von neuen Klienten in der Werkstatt. „Die Weiterbildung war schon anstrengend, aber jetzt ist es ein tolles Gefühl, dass Zeugnis in den Händen zu haben.“

Der nächste Lehrgang „geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (gFAB)“ bei der Hephata Diakonie beginnt im August 2017. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung: Referat für Fort- und Weiterbildung der Hephata Akademie, Telefon (06691) 18-181384 und E-Mail: fobi@hephata.de. (me)



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