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Spezielle Form der Berufsausbildung für Hauptschüler

Berufsfachschule Plus geht in die dritte Runde

Sich um Mitmenschen kümmern: Mit dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zur Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in erwerben die Absolventen auch die Mittlere Reife. Foto: AOK Mediendienst

Sich um Mitmenschen kümmern: Mit dem erfolgreichen Ausbildungsabschluss zur Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in erwerben die Absolventen auch die Mittlere Reife. Foto: AOK Mediendienst

Waldeck-Frankenberg/Schwalm-Eder. Das nordhessische Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe bietet Hauptschülern auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Hans-Viessmann-Schule Bad Wildungen eine spezielle Form der Berufsausbildung. Unter der Bezeichnung „Berufsfachschule Plus“ ermöglichen es beide Kooperationspartner jungen Menschen eine zweijährige Ausbildung mit der staatlichen Prüfung in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe zu absolvieren und gleichzeitig den Bildungsabschluss Mittlere Reife zu erlangen.

„Im Anschluss daran können die Schülerinnen und Schüler eine dreijährige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege starten. Dabei handelt es sich um ein höherqualifiziertes Angebot“, erklärt Michaela Grebe, stellvertretende Leiterin des Asklepios Bildungszentrums. Sie weist außerdem darauf hin, dass angesichts des demographischen Wandels beide Bildungseinrichtungen mit diesem Ausbildungsangebot wichtige gesellschaftliche Ziele verfolgen: „Gemeinsam möchten wir den Gesundheitsstandort Nordhessen stabilisieren, dem Fachkräftemangel entgegenwirken, und uns geht es darum das Interesse junger Menschen für Gesundheitsfachberufe zu wecken.“

Der theoretische Ausbildungsteil findet fast ausschließlich in der Hans-Viessmann-Schule statt. Die praktische Ausbildung erfolgt über zwei Jahre verteilt durch mehrere Blockpraktika in der Asklepios Stadtklinik. „Hier stehen alle Tätigkeiten einer Gesundheits- und Krankenpflegehelferin auf dem Ausbildungspan, wie etwa die Körperpflege und Mobilisation von Patienten, das Messen von Blutdruck und Puls oder das Verabreichen von Medikamenten. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler von examinierten Pflegekräften sowie Ärzten angeleitet und unterstützt“, erklärt Michaela Grebe. Der Wechsel von praktischer und theoretischer Ausbildung werde von den bisherigen Absolventen als interessant, lehrreich und empfehlenswert empfunden. „Und mit dem Realschulabschluss nach Beendigung der Ausbildung in der Tasche, eröffnen sich ihnen neue Berufsperspektiven.“

Die Bilanz der „Berufsfachschule Plus“, die in diesem Jahr bereits zum dritten Mal startet, fällt aus Sicht des Asklepios Bildungszentrums positiv aus. „Dazu hat natürlich der enge Kontakt mit den Schülern und der Hans-Viessmann-Schule beigetragen, den wir weiterhin intensiv pflegen“, sagt Michaela Grebe. Auch in diesem Jahr bieten die Kooperationspartner wieder 15 jungen Menschen die Möglichkeit eine zweijährige Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer inklusive des Bildungsabschlusses „Mittlere Reife“ zu absolvieren. Start ist am 1. August. Interessierte Schüler und Eltern können sich im Asklepios Bildungszentrum melden, um Fragen zu klären.

Informationen und Kontakt: Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe Nordhessen, Michaela Grebe, Telefon (05621) 7952400 oder per E-Mail: mi.grebe@asklepios.com. (red)



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