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Ausstellung informierte über Fluchtursachen und -gründe

Clara Förster, Projektkoordinatorin Forum-Asyl.Schwalmstadt, zieht positive Bilanz

Besucher beim Rundgang durch die Ausstellung. Foto: Hephata

Besucher beim Rundgang durch die Ausstellung. Foto: Hephata

Schwalmstadt. „Bloß weg von hier! Menschen auf der Flucht“, so lautete der Titel einer Ausstellung, die vom 16. bis 30. Mai im Evangelischen Kirchenkreis Ziegenhain zu sehen war. „Bloß hin!“, so lautete das Motto der Besucher der Ausstellung: Mehr als 700 Menschen, darunter viele Schülerinnen und Schüler, sahen sich die Ausstellung über Fluchtursachen und -gründe an.

„Angesichts des Interesses der Schüler und der hohen Besucherzahl war die Entscheidung, in den Schulen selbst auszustellen, genau die richtige. Vor allem die Erfahrungsberichte aus erster Hand haben die Schüler gefesselt und zum Nachfragen und Nachdenken animiert“, so Clara Förster, Projektkoordinatorin des Forum-Asyl.Schwalmstadt. Das Forum war der Veranstalter der Ausstellung, die Daniel Helwig, Ehrenamtskoordinator im Kirchenkreis Ziegenhain und Mitglied des Forums, in die Region geholt hatte. Die Ausstellung wollte dafür sensibilisieren, warum sich Menschen auf die Flucht begeben und wie sich durch Krieg und Verfolgung ihr Leben rigoros verändert.

Die Ausstellung war zunächst in drei Schulen im Kirchenkreis zu sehen. In der Treysaer Schule im Ostergrund besuchten sie 160 Schüler, in der Carl-Bantzer-Schule in Ziegenhain 200 und in der Steinwaldschule Neukirchen 280 Schüler. Hinzu kamen öffentliche Präsentationen der Ausstellung in der Schule im Ostergrund und in der Stadtkirche. Die Führungen mit den Kindern und Jugendlichen übernahmen Clara Förster und Daniel Helwig und vier Ehrenamtliche des Forums Asyl. Einer der Ehrenamtlichen war Mahi Akrami aus dem Iran: „Es ist nicht leicht, über die persönliche Geschichte und die Situation zu Hause zu erzählen. Aber es hilft auch mir, hier den Kindern und Jugendlichen zu begegnen.“ Andere Ehrenamtlich halfen, die Wanderausstellung mehrmals ab- und an anderer Stelle wieder neu aufzubauen, ein eritreischer Chor trat auf, andere Ehrenamtliche berichteten von ihren Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit im Forum.

„Ein Ziel des Forums ist es, Menschen miteinander in Kontakt zu bringen, Vertrauen und Verständnis für einander zu erreichen. Diesem Ziel sind wir mit der Ausstellung besonders bei den Schülerinnen und Schülern im Kreis ein gutes Stück näher gekommen“, so Clara Förster. (me)



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