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Rentensystem muss zukunftsfähig werden

Engin Eroglu, Landesvorsitzender Freie Wähler Hessen. Foto: nh

Engin Eroglu, Landesvorsitzender Freie Wähler Hessen. Foto: nh

Schwalm-Eder. Engin Eroglu, Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der Freien Wähler Hessen, fordert das Rentensystem für heutige und kommende Generationen zukunftsfähig zu machen. „Die Bürger müssen durch eine umfassende Reform das Vertrauen in das Rentensystem wiedergewinnen“, so Ergolu. „Die gesetzliche, betriebliche und freiwillige Vorsorge wollen wir so aufstellen, dass wieder ein möglichst hoher Rentenanspruch sichergestellt wird“, erklärt er. Die freiwillige betriebliche oder private Vorsorge müsse vom Staat honoriert werden. „Eine Auszahlung aus diesen Versicherungen darf im Alter nicht zu einer Anrechnung auf die Grundsicherung führen, sondern muss zumindest teilweise von Begünstigten zusätzlich bezogen werden dürfen“, unterstreicht Eroglu. Dazu zähle für die Freien Wähler auch die Anhebung des Schonvermögens bei Hartz-4-Antragsstellern auf 2.000 Euro pro Lebensjahr.

Gegen eine weitere Absenkung des Rentenniveaus hat der Landesvorsitzende der Freien Wähler Hessen eine Lösung: „Eine Erhöhung der Rentenbeiträge würde nur die Kosten für den Faktor ‚Arbeit‘ weiter steigen lassen. Aus diesem Grund wollen wir die Lücken im Rentensystem steuerlich schließen.“

Dass Rentensicherheit für bestimmt Personenkreise hergestellt wird, ist Engin Eroglu besonders wichtig: „Es ist äußerst wichtig die Elternzeit mit dem letzten Bruttogehalt voll anzurechnen, schließlich sorgen Kinder für Nachhaltigkeit im Rentensystem.“ Arbeit für die Familie müsse daher generell stärker als bisher in der Rentenberechnung berücksichtigt werden. Vor allem Frauen trügen hier im Alter ein großes Armutsrisiko. Die Mehrkosten müssten durch Steuermittel und nicht durch erneute Belastung der Rentenkassen aufgebracht werden.

Überhaupt müssten Frauen bereits im Berufslebenn bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen erhalten, damit auch hier Ungerechtigkeiten bei späterem Rentenbezug nicht mehr gegeben seien. Gerechtigkeit müsse auch bei ehemaligen Zivis und Wehrdienstleistenden hergestellt werden, da diese mit 60 Prozent ihrer Bezüge in der Rentenversicherung nachversichert würden, eine Übertragung in freiwillige Systeme bei Selbständigen, Freiberuflern und Beamten aber nicht möglich sei. „Diese Ungerechtigkeiten müssen behoben werden!“, unterstreicht Engin Eroglu. (red)



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