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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Sattelzug fuhr auf Fahrzeug der Autobahnmeisterei auf

Malsfeld. Wie die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal zu dem Unfall auf der A7 in Fahrtrichtung Norden berichten, war es gegen 12.20 kurz vor der Anschlussstelle Malsfeld zum Zusammenstoß zwischen einem Sattelzug und einem Fahrzeug der Autobahnmeisterei Baunatal gekommen. Dabei wurden drei Insassen im Wagen der Autobahnmeisterei zum Teil schwer verletzt und anschließend in Krankenhäuer gebracht. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. 

Zum Unfallhergang ist nach derzeitigem Ermittlungsstand bekannt, dass der 65 Jahre alte Sattelzug-Fahrer aus dem Landkreis Coburg in Bayern etwa 300 Meter vor der Anschlussstelle Malsfeld aus bislang unbekannten Gründen nach rechts vom rechten Fahrstreifen abkam. Auf dem Standstreifen befand sich zu dieser Zeit ein Kleintransporter der Autobahnmeisterei, deren drei Mitarbeiter gerade ihre Arbeiten am Fahrbahnrand beendet hatten und in den Wagen gestiegen waren. Der 55-jährige Fahrer des Kleintransporters soll noch beobachtet haben, wie der Sattelzug auf den Standstreifen geriet und versuchte offenbar, durch Beschleunigen einem Auffahren zu entgehen. Der mit 24 Tonnen Papierrollen beladenen 40-Tonner war dennoch auf das Heck des Fiat Ducato Kleintransporters aufgefahren, wobei dessen drei Insassen verletzt wurden.

Ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Kassel, der auf der Rückbank des Fiats saß, hatte sich schwer verletzt und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen. Wie schwerwiegend die Verletzungen sind, ist gegenwärtig noch nicht bekannt. Der 55-jährige Fahrer war schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, der 65-jährige Beifahrer leicht verletzt worden. Beide aus dem Schwalm-Eder-Kreis stammende Männer wurden mit Rettungswagen in Kasseler Krankenhäuser gebracht.

Der Sattelzug hatte nach dem Aufprall auf den Kleintransporter der Autobahnmeisterei die Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand durchbrochen und war anschließend auf der Fahrzeugseite zum Liegen gekommen. Den durch den Unfall entstandenen Sachschaden beziffern die Beamten nach ersten Schätzungen auf rund 60.000 Euro.

Die Autobahn musste aufgrund der Rettungsarbeiten und wegen der Landung des Rettungshubschraubers zunächst voll gesperrt werden. Ab etwa 13.30 Uhr leiteten die Beamten den Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Ab 14.20 Uhr war die A 7 wieder komplett für den Verkehr freigegeben. (ots)

 




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