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300.000 Euro für Gebäude und Straßen in Willingshausen

Udo Schölling, Bürgermeister Heinrich Vesper, Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Horst Faust und Stefan Völker (v.l.). Foto: Hessische Staatskanzlei

Udo Schölling, Bürgermeister Heinrich Vesper, Europastaatssekretär Mark Weinmeister, Horst Faust und Stefan Völker (v.l.). Foto: Hessische Staatskanzlei

Willingshausen. Mit Hilfe des Landes investiert die Gemeinde Willingshausen in ihre kommunale Infrastruktur. Das gab Europastaatssekretär Mark Weinmeister am Donnerstag in Willingshausen bekannt. Die sieben Förderzusagen über knapp 300.000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm sind bei einem Ortstermin an der energetisch zu sanierenden Antreffhalle an Bürgermeister Heinrich Vesper übergeben worden. Die Mittel werden zu großen Teilen in energetische Sanierungen sowie in Maßnahmen der Luftreinhaltung investiert. Darüber hinaus fallen Baumaßnahmen verschiedenster Art an.

„Gerade die energetische Sanierung kommunaler Gebäude ist eine hervorragende Investition“, bekräftigte Staatssekretär Mark Weinmeister. Die Sanierung der Antreffhalle wirke sich langfristig positiv auf die Umwelt sowie den kommunalen Haushalt aus. Ebenso sei der Austausch des emissionsstarken Baggerladers eine aus umweltschutzgesichtspunkten zu begrüßende Investition, so Weinmeister in Willingshausen.

Folgende Maßnahmen werden aus dem Kommunalen Investitionsprogramm gefördert:

· Austausch eines emissionsstarken Baggerladers Baujahr 1994 durch einen neuen Mobilbagger mit deutlich besseren Abgaswerten (Schadstoffklasse Stufe IV/Tier4 final): 105.006 Euro

(Bund: 94.505,40 Euro; Land: 10.500,60 Euro)

· Energetische Sanierung der Fensterfront der Mehrzweckhalle „Antreffhalle“ im OT Willingshausen; Austausch zweifach verglaste Fenster mit Holzrahmen auf Fenster entsprechend Vorgaben aktueller EnEV: 65.000 Euro

(Bund: 58.500 Euro; Land: 6.500 Euro)

· In der Gemarkung Loshausen soll die Brücke (Wirtschaftsweg) über den Walsbach erneuert werden: Auf Grund des Ergebnisses der Brückenprüfung gem. DIN 1076 ist eine Sanierung nicht mehr möglich: 47.000 Euro

(Tilgungsanteil Land: 37.600 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 9.400 Euro)

· Im Bereich der Zufahrt zum Friedhof im OT Merzhausen soll eine Stützmauer erneuert werden: 25.000 Euro

(Tilgungsanteil Land: 20.000 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 5.000 Euro)

· Sanierung der Lüftungsanlage in der Antreffhalle: 27.000 Euro

(Tilgungsanteil Land: 21.600 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 5.400 Euro)

· Erneuerung des Geländers in der Untergasse entlang des Betriebsgrabens der

Dorfmühle: 10.000 Euro

(Tilgungsanteil Land: 8.000 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 2.000 Euro)

· Punktuelle Beseitigung von Schäden an vier Gemeindestraßen: 10.415 Euro

(Tilgungsanteil Land: 8.332 Euro; Tilgungsanteil Kommune: 2.083 Euro)

Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Diese können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern und Bürgerhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro. (red)



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