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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

GL in Malsfeld nennt Ziele für 2018

Malsfeld. In der Jahreshauptversammlung der Gemeinschaftsliste Hochland-Fuldatal in Malsfeld am 1. Dezember 2017 bedankte sich der 1. Vorsitzende Winfried Hucke zuerst bei allen Mitgliedern und Unterstützern für die gute Arbeit im vergangenen Jahr. Nachdem die Berichte aus der Arbeit in den Beiräten, der Gemeindevertretung und dem Gemeindevorstand vorgelegt und diskutiert wurden, konzentrierte sich die Versammlung auf das kommende Jahr 2018.

Einigkeit bestand darin, dass das Investitionsprogramm ‚Hessenkasse‘ der Landesregierung dazu genutzt werden muss, bisher vernachlässigte Projekte in der Gemeinde zu finanzieren. Renovierung-/Modernisierung mit energetischer Sanierung der gemeindeeigenen Immobilien wurde als nötiges Erfordernis beschlossen, um den Bewohnern eine zeitgemäße Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Für den Abriss vorhandener Schrottimmobilien müssten Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Gemeindestraße zwischen Malsfeld und Dagobertshausen sei in einem kritischen Zustand und bedürfe unbedingter Deckenerneuerung.

Seit Jahren kritisiere die GL den Zustand der Kinderspielplätze. Ein besonderes negatives Beispiel sei der Spielplatz in Malsfeld. Es bestand Konsens, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.

In der heutigen digitalen Welt der Kommunikation sei auch der Ausbau der Internetzugänge unbedingt erforderlich. Nicht mehr zeitgemäß sei, dass der außerhalb befindliche Bauhof keinen Internetzugang habe. Bürgernähe müsse auch hier gelebt werden. Auch die Feuerwehrstandorte seien zwingend mit Internet auszurüsten. Den Wehrführern oblägen viele Aufgaben, welche nur digital erledigt werden könnten. Hier müsse die Gemeinde die Grundlage zur Erledigung der Aufgaben herstellen. Alle gemeindlichen Einrichtungen sollten Internetzugang bekommen, der auch als W-Lan-Hotspot den Bürgern zur Verfügung zu stellen sei.

Bevor man zum gemütlichen Teil der Versammlung überging, wurden noch die bisherigen Maßnahmen zum Hochwasserschutz als unzureichend diskutiert. Um bei Starkregen die Wassermassen zu lenken, müsse eine entsprechende Kanalisierung bereits in den Gemarkungen des Hochlandes erfolgen. Ein Wassersammelbecken könnte schließlich den Ortsteil Malsfeld vor weiteren Hochwassererfahrungen schützen. (red)



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