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„Nordhessen-Boom“ drückt Arbeitslosigkeit auf Rekordtief

Diese Grafik des Regionalmanagements Nordhessen zeigt die Entwicklung der Arbeitslosenquote in Nordhessen im Vergleich zu Südhessen und Gesamt-Deutschland. Quelle: Regionalmanagement Nordhessen

Diese Grafik des Regionalmanagements Nordhessen zeigt die Entwicklung der Arbeitslosenquote in Nordhessen im Vergleich zu Südhessen und Gesamt-Deutschland. Quelle: Regionalmanagement Nordhessen

Nordhessen. Die vom Regionalmanagement Nordhessen eigens für die gesamte Region erstellte Arbeitslosenstatistik belegt, dass Nordhessen mit seinen fünf Kreisen und der Stadt Kassel im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 5,1 Prozent ein neues historisches Rekordtief erreicht hat. Die Quote lag zudem erneut unter dem Bundesdurchschnitt (5,7 %). Die vom Regionalmanagement erstellte Statistik basiert auf den durchschnittlichen Quoten für das Jahr 2017, die am 20. Januar von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht wurden.

Die nordhessische Region steht längst besser da als viele „starke“ Metropolregionen wie zum Beispiel Frankfurt-Rhein-Main (5,9 % Arbeitslosenquote) und Hamburg (6,8 %). Die Region Hannover liegt mit 7,1 Prozent sogar über dem Bundesdurchschnitt – und hinter Nordhessen.

Die Entwicklung der Arbeitlosenquote in Nordhessen im Jahresvergleich 2000 bis 2017. Quelle: Regionalmanagement Nordhessen

Die Entwicklung der Arbeitlosenquote in Nordhessen im Jahresvergleich 2000 bis 2017. Quelle: Regionalmanagement Nordhessen

„Die von uns geführte Statistik mit Werten für ganz Nordhessen zeigt eindrucksvoll, wie außerordentlich positiv und dynamisch sich die Region entwickelt hat“, sagt Regionalmanager Holger Schach. Die Arbeitslosigkeit sei in der Region in den vergangenen 15 Jahren kontinuierlich gesunken: Lag die nordhessische Quote im Jahr 2000 mit 11,3 Prozent noch deutlich über dem bundesweiten Wert (damals 9,6 %), so liegt sie seit 2006 immer unter dem Bundesdurchschnitt. „Die Ursache dieser bemerkenswerten Entwicklung liegt vor allem an der Vielzahl innovativer und exportorientierter Unternehmen, die in Nordhessen heimisch sind“, so Schach weiter.

Damit einher geht die Tatsache, dass die Nachfrage nach Fachkräften und anderen Mitarbeitern ebenfalls auf ein Rekordniveau kletterte: Im Jahresschnitt wurden der Bundesagentur für Arbeit 7.974 Stellen pro Monat gemeldet – knapp 1.000 mehr als im Jahr zuvor. Die gute Entwicklung habe zur Folge, dass etliche Unternehmen zunehmend Probleme haben, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, bestätigte Schach. (red)



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