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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Vortrag über die Geschichte der Walkemühle

Felsberg. Der Verein zur Rettung der Synagoge Felsberg e. V.  lädt für Sonntag, 10. Juni 2018, 17 Uhr, zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion über die Geschichte der Walkemühle in Adelshausen ein. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Veranstaltung findet in der Synagoge Felsberg (Ritterstraße 3) statt.

Die Geschichte der Walkemühle zeigt die ganze Breite unserer regionalen Gesellschaftsgeschichte. Mitbegründer des Landerziehungsheims Walkemühle bei Melsungen waren Minna Specht und Leonard Nelson. Der formulierte 1926 den häufig zitierten Satz „In dieser Schule braucht man nicht zu lügen“. Können daraus heute noch Lehren gezogen werden? Leonard Nelson starb 1927, sein Vater Heinrich 1929. Sie wurden auf dem kleinen Friedhof der Walkemühle beerdigt.
Im März 1933 besetzten Polizei und SA die Walkemühle; die Kinderschule wurde geschlossen. Eine Nachfolgeschule baute Minna Specht ab Herbst 1933 in Dänemark auf.

Der Kasseler Mathematiker Ralf Schaper stellt in seinem Vortrag die Zeit des pädagogischen Aufbruchs mit ihren Werten und Visionen vor, sein Vater war ein Mitarbeiter dieses Projekts in jener Zeit.

Der „Verein zur Rettung der Synagoge Felsberg e. V.“ möchte mit dieser und anderen Veranstaltungen ermöglichen, dass wir unsere gesellschaftlichen Entwicklungen nicht dem Zufall überlassen, sondern durch den Diskurs für die Zukunft sinnvolle Entscheidungen treffen können. (red)



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