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20.000 Euro für sozialmedizinische Beratungsstelle

Homberg. Nach Mitteilung des Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann wird der Kreisausschuss die sozialmedizinische Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt in Homberg auch im Jahre 2018 mit einem Gesamtbetrag von 20.000 Euro unterstützen. Die weitere Finanzierung erfolgt durch das Sozialministerium in Wiesbaden. Die Aufgaben der sozialmedizinischen Beratungsstelle ergeben sich aus dem Schwangerschaftskonfliktgesetz.

Danach, so Kaufmann, hat jede Frau und jeder Mann einen gesetzlichen Anspruch auf Sexualaufklärung und Beratung zur Verhütung, Familienplanung und bei allen Fragen, die mit der Schwangerschaft verbunden sind. Dazu gehören auch Informationen über bestehende familienfördernde Leistungen, soziale und wirtschaftliche Hilfen.

Im Jahre 2017 betrug die Anzahl der Schwangerschaftskonfliktberatungen insgesamt 107. 62,6  Prozent der Frauen waren zwischen 25 Jahre und 40 Jahre alt, 39,25 Prozent der Frauen lebte allein. Gründe für den Schwangerschaftsabbruch, so Kaufmann, waren insbesondere:Ausbildung und berufliche Situation, Psychische Belastung, Altersgründe, Familienplanung abgeschlossen, Finanzielle Gründe, Berufliche Nachteile.

Auch Arbeitslosigkeit und Partnerkonflikte spielen eine Rolle und wurden bei den Beratungen von den Ratsuchenden genannt. (red)



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