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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bauern leisten hervorragende Arbeit

Volker Bouffier auf dem Bauerntag. Foto: Staatskanzlei | nh

Schwalm-Eder. „Die Landesregierung wird sich auch in Zukunft für die Bäuerinnen und Bauern in Hessen stark machen.“ Das erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier auf dem Deutschen Bauerntag 2018. Landwirtschaftsministerin Priska Hinz gratulierte Karsten Schmal zur Wahl als Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes. Außerdem gab sie die Gewinnerlandkreise aus dem Wettbewerb zur Ausweitung der Ökomodellregionen bekannt.

Landwirtschaft mit hochqualitativen Produkten

„In der Landwirtschaft gehen Ökologie und Ökonomie Hand in Hand“, sagte Bouffier. „Den ,Zukunftspakt Hessische Landwirtschaft‘ haben im Jahr 2015 fast 30 Verbände unterzeichnet und sich auf gemeinsame Positionen zur Ausrichtung einer zukunftsgerichteten Agrarpolitik verständigt. Der Pakt gestaltet den Strukturwandel in der Landwirtschaft, ohne dass sich dabei konventionelle und ökologische Landwirtschaft gegeneinander positionieren. Solch eine Abstimmung und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Vertretern aller Bäuerinnen und Bauern mit der Regierung ist bundesweit einmalig. Hessen nimmt hier eine Vorbildfunktion ein.“

Bouffier kritisierte die Kürzungsvorschläge im Bereich der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union. „Die Mittel haben eine wahrlich existenzielle Bedeutung für die Landwirte in Hessen.“ Hessen werde sich in Brüssel gegen die überproportionalen Kürzungen in der zweiten Säule stark machen, aber auch die Kürzungen in der ersten Säule noch einmal mit den Verantwortlichen diskutieren. „Made in Germany – dieses weltweit beachtete Merkmal gilt nicht nur für erstklassige Industriegüter, sondern auch für hochqualitative Produkte unserer Landwirtschaft“, so Bouffier weiter. „Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten hervorragende Arbeit – nicht nur als bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch für den Erhalt unserer Kulturlandschaft.“

Neuer Vizepräsident des Bauernverbandes

Mit Karsten Schmal als Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes sei Hessen an der Spitze des Bauernverbandes gut vertreten, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. „Ich bin mir sicher, dass Herr Schmal mit diesem Amt hessische Interessen auf Bundesebene noch präsenter machen wird.“ In der Landwirtschaft zeichneten sich für die unmittelbare Zukunft weitreichende Veränderungen ab. „Auch darüber stehen wir im gemeinsamen und konstruktiven Dialog: Wie kann die Lebensmittelproduktion von und für Hessen für Landwirtinnen und Landwirte rentabel bleiben, gleichzeitig die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher nach gesunden Lebensmitteln decken und das ohne Lasten für Umwelt und Tiere. Dabei nimmt die konventionelle wie auch die ökologische Landwirtschaft eine wichtige Rolle ein. Lösungen können wir nur gemeinsam finden, deshalb freue mich darauf, die konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Schmal auch in Zukunft auf einer anderen Ebene fortzusetzen.“

Auf dem Weg zum Ökomodellland

Außerdem gab Hinz die Gewinnerlandkreise aus dem Wettbewerb zur Ausweitung der Ökomodellregionen bekannt:

► Landkreis Marburg-Biedenkopf
► Landkreise Odenwald und Darmstadt-Dieburg mit den Partnern Landkreis Groß-Gerau und Stadt Darmstadt
► Landkreis Waldeck-Frankenberg
► Landkreise Lahn-Dill und Gießen
► Landkreis Vogelsberg

Großes Potenzial für Ökolandbau

„12 von 21 hessischen Landkreisen sind jetzt Ökomodellregionen“, sagte Hinz. „Das entspricht fast zwei Drittel der gesamten Landesfläche. Damit hat Hessen sich auf den Weg gemacht Deutschlands erstes Ökomodellland zu werden. Ohnehin bekleiden wir mit 13,5 Prozent Ökoanteil an der landwirtschaftlichen Fläche bundesweit einen Spitzenplatz.“ Die Ökomodellregionen bieten durch eine bessere Vernetzung zwischen Produzenten, Verarbeitern, den Märkten und damit auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein großes Potenzial, den Ökolandbau weiter zu stärken. Zudem streben die Akteure eine stärkere Zusammenarbeit auch mit konventionellen landwirtschaftlichen Betrieben an. Denn auch ohne eine Umstellung auf Ökolandbau können gezielte Umwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen für eine bessere Ökobilanz in der regionalen Landwirtschaft Sorge tragen. (red)



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