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Fachschule Fritzlar: 17 neue Agrartechniker

Foto: nh

Fritzlar. Mit der Zeugnisübergabe durch Schulleiter Dr. Lothar Koch endete für 17 Junglandwirte Ende Juni die zweijährige Fortbildung an der Fachschule Fritzlar zum Agrarbetriebswirt. Mit dem Abschluss erlangten 7 Schüler auch die Qualifikation zur Fachhochschulreife. Die Leistungen würdigten als Ehrengäste der neu gewählte Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes und Hessische Bauernpräsident, Karsten Schmal, der erste Stadtrat von Fritzlar, Claus Reich, der stellv. Direktor des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Michael Stein, der Kreislandwirt des Landkreises Kassel, Reinhard Rudolph, und Michael Kraft als Vorsitzender des Agrartechnikerverbands Fritzlar. 

Auf kritischen Dialog einlassen

Festrede zur Abschlussfeier. Foto: nh

Durch die Entfernung des Verbrauchers von der Herkunft der Lebensmittel, sei es wichtig geworden, den Stellenwert landwirtschaftlicher Arbeit der Gesellschaft zu verdeutlichen. Durch Engagement in landwirtschaftlichen Verbänden und Organisationen kann diese Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden, ging der Appell an die jungen Landwirte. Gleichzeitig sollen sich Landwirte auf den kritischen Dialog mit den Verbrauchern einlassen, wie es auch die Bundeslandwirtschaftsministerin genannt hat. Landwirtschaft und Umweltschutz müssen miteinander versöhnt werden, politische Entscheidungen wieder auf wissenschaftlicher Basis fußen und Diskussionsteilnehmer bereit sein, Fehler einzugestehen. Auch stünden Landwirte Jahr für Jahr neuen Herausforderungen gegenüber. Entscheidend sei dabei die Zukunft optimistisch anzugehen und auch Zeit für Entspannung und Urlaub zu finden. Erfolgreiche Betriebsleiter zeichneten sich darüber hinaus aus, dass sie zum einen über eine solide Aus- und Weiterbildung verfügen und zum anderen ihren eigenen Weg für den Betrieb entwickeln.

Schulleiter Dr. Lothar Koch appellierte an die Absolventen, nicht nur dem Credo „wachse oder weiche“ zu folgen, sondern auch andere Möglichkeiten zu prüfen, die eine erfolgreiche Wirtschaftsweise ermöglichen. Dabei sei es wichtig, kreative Ideen zu entwickeln, um sich gegenüber Mitkonkurrenten hervorzuheben. Beispielhaft nannte er einen Südtiroler Landwirt dessen Betrieb im Rahmen der diesjährigen Abschlussfahrt besichtigt wurde. Dieser bewirtschaftet lediglich 8 ha mit Apfelbäumen und produziert sortenreinen Apfelsaft, den er in exklusiven Flaschen hochpreisig an Hoteliers und Restaurants vermarktet.

Die diesjährigen Absolventen

Karl-Henning Becker aus Twistetal-Mühlhausen, Benjamin Beisecker aus Malsfeld-Sipperhausen, Lukas Bollerhey aus Schauenburg-Martinhagen, Jan Niklas Brede aus Lohfelden, Julian Heß aus Neuenstein, Stefan Hochgrebe aus Frankenberg-Haubern, Leon Peer Hüttenberger aus Schrecksbach-Holzburg, Maik Ifland aus Marksuhl-Förtha in Thüringen, Christopher Lücke aus Warburg-Welda, Philipp Oels aus Witzenhausen-Gertenbach, Andreas Scheele aus Volkmarsen-Herbsen, Sebastian Stieler aus Rasdorf-Setzelbach, Maik Ullrich aus Calden-Fürstenwald, Henning Voepel aus Calden-Obermeiser, Malte Wagner aus Zierenberg-Oberelsungen, Nils Wenderoth aus Malsfeld-Dagobertshausen und Felix Wollenweber aus Friedland-Lichtenhagen.

Als Jahrgangsbeste schlossen Lukas Bollerhey und Philipp Oels mit der Durchschnittsnote 1,3 und Leon Peer Hüttenberger mit 1,6 ab. Nach der Zeugnisübergabe gab der Klassensprecher Benjamin Beisecker noch einen Rückblick auf die zurückliegende Fachschulzeit. Dabei dankte er den Lehrkräften für die Unterstützung und lobte die gute Qualität und den Praxisbezug an der Fachschule Fritzlar. (red)



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