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Bildungsnetzwerk – Arbeit mit Sinn und Perspektiven

V. li.: Uta Hofmann, Michaela Grebe, Dorothea Pampuch, Gabriele Stützer, Dr. Martin Sander-Gaiser, Sabine Hartrampf-Hermes, Veronika Wildemann, Landrat Winfried Becker. Foto: nh

V. li.: Uta Hofmann, Michaela Grebe, Dorothea Pampuch, Gabriele Stützer, Dr. Martin Sander-Gaiser, Sabine Hartrampf-Hermes, Veronika Wildemann, Landrat Winfried Becker. Foto: nh

Schwalm-Eder. „Das Thema Pflege betrifft uns alle, irgendwann“, so begründete Landrat Winfried Becker am 26. Juni 2018 in einem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Pflegeschulen und der Presse das Engagement des Schwalm-Eder-Kreises für dieses Thema. Der Landrat hatte eingeladen, um gemeinsam mit dem Bildungsnetzwerk Pflege Schwalm-Eder über Pflegeberufe zu informieren und Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten in der Pflege vorzustellen. 

Pflege benötigt höhere Bezahlung und besseres Image

Landrat Becker ließ in seiner Begrüßung keinen Zweifel daran: Der Bedarf an Pflege und damit auch an Pflegekräften wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Der demographische Wandel lässt die Zahl der Pflegebedürftigen wachsen und gleichzeitig das Durchschnittsalter der Pflegenden steigen. Damit werden auch die Pflegeberufe immer wichtiger. Um genügend Nachwuchs für die Altenpflege ebenso wie die Gesundheits- und Krankenpflege zu gewinnen und Fachkräfte zu binden, wäre u. a. eine bessere Bezahlung wichtig. Vor allem aber müsse die Pflege ein besseres Image bekommen.

Attraktives Berufsfeld mit vielen Aufstiegschancen

Der Alltag von Pflegekräften sei zwar nicht immer leicht, aber: „Pflege ist ein toller Beruf!“, stellte Uta Hofmann von der Vitos Schule für Gesundheitsberufe fest. Er sei abwechslungsreich, verantwortungsvoll und zukunftssicher. Dorothea Pampuch von der AWO-Altenpflegeschule in Homberg verwies darauf, dass die Arbeit in der Pflege sich mit unterschiedlichen Bedürfnissen im Laufe eines Berufslebens verbinden lasse. Auch die Karrieremöglichkeiten machen das Berufsfeld attraktiv: Man kann mit einem Hauptschulabschluss in die Ausbildung Alten- bzw. Krankenpflegehilfe einsteigen und über verschiedene Qualifizierungsschritte Leitungsfunktionen, ja selbst einen Studienabschluss erreichen.

Schließlich trage ein Pflegeberuf auch wesentlich zur individuellen Entwicklung bei und sei persönlich bereichernd und sinnstiftend: „Pflege ist Beziehungsarbeit“, fasste der Leiter der Hephata Akademie für soziale Berufe, Dr. Martin Sander-Gaiser, zusammen.

Bildungsnetzwerk Pflege Schwalm-Eder

Seit 8 Jahren arbeiten im Bildungsnetzwerk Pflege Schwalm-Eder fünf Institutionen zusammen, die in Pflegeberufen ausbilden. Gemeinsam werben sie auf Ausbildungsbörsen um Nachwuchs, stellen Ihre Arbeit in Schulen vor, organisieren Fortbildungsveranstaltungen und tauschen Informationen aus. Die Anregung dazu kam aus dem Fachbereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung, der das Netzwerk bis heute koordiniert.

„Ich bin froh über das Bildungsnetzwerk“, stellte Landrat Becker fest: „Die bewährte Kooperation wird auch helfen, künftige Herausforderungen, wie z. B. die Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes ab 2020 zu bewältigen.“ (red)



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