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Gold-Sportler im Goldenen Buch

Die WM-Teilnehmer mit Bürgermeister Boucsein. Foto: nh

Die WM-Teilnehmer mit Bürgermeister Boucsein. Foto: nh

Melsungen. „Mir war es eine große Ehre, zwei so großartige Sportler mit ihrem Trainer Alwin Wagner im Melsunger Rathaus zu empfangen“, sagte Bürgermeister Markus Boucsein, der Jutta Pfannkuche und Norbert Weinreich (beide MT 1861 Melungen) nach ihrer Rückkehr von der 23. Senioren-Leichtathletik-WM in Malaga (Spanien) ins Rathaus eingeladen hatte.

Rückkehr nach 16 Jahren Wettkampfpause

Damit verbunden war der zeitnahe Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Melsungen, weil die offiziellen Ehrungen für das Jahr 2018 erst im kommenden Jahr vorgenommen werden.

Jutta Pfannkuche, die nach einer Wettkampfpause von 16 Jahren erst zu Beginn des Jahres wieder auf die Leichtathletik-Bühne zurückkehrte, hatte sich für die WM in Spanien vorgenommen, das Finale der weltbesten W60-Hochspringerinnen zu erreichen, zu dem 16 Athletinnen aus Argentinien (1), Australien (1), Brasilien (1), Deutschland (3), Italien (1), Kanada (2), Lettland (2), Slowakei, Spanien, USA (2) und Ungarn (1) antraten.

Die Favoritenrolle gehörte Geremias Conceicao (Brasilien), die in diesem Jahr bereits über 1,40 Meter gesprungen war.

Jutta Pfannkuche. Foto: nh

Jutta Pfannkuche. Foto: nh

Feuchte Augen während der Hymne

Jutta Pfannkuche stieg bei 1,24 Meter in den Wettbewerb ein und als sich bei der Höhe von 1,35 Meter nur noch sechs Springerinnen im Wettkampf befanden, hatte sie ihr Ziel bereits erreicht. Da sie die nächste Höhe von 1,37 Meter mit zwei weiteren Athletinnen überquerte, hatte Jutta Pfannkuche bereits die Bronzemedaille sicher. Die Sensation war perfekt, als die mit einer idealen Hochspringer-Figur ausgestattete Athletin aus dem Melsunger Stadtteil Schwarzenberg als einzige Springerin auch über 1,39 Meter flog. Damit wurde der Shootingstar der deutschen Senioren-Leichtathleten bei der Siegerehrung mit der WM-Goldmedaille geehrt.

„Während der Nationalhymne bekam ich feuchte Augen, denn alle wichtigen Stationen meines Lebens sind in diesem Augenblick wie im Zeitraffer an mir vorübergezogen. Es war eine tiefe, Freude“, sagte die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern, die in diesem Jahr bei ihren Wettkämpfen mit Leistung, Willensstärke und Erfolg zu überzeugen wusste.

Senioren in der Sportwelt

Auch Norbert Weinreich wird Malaga in guter Erinnerung behalten. Er hatte sich bei dieser WM eine neue Bestleistung sowie einen Platz unter den besten zwanzig, der insgesamt 48 Werfer aus vier Kontinenten und 21 Ländern vorgenommen. Es war kein Wunschdenken, denn diese Zuversicht nahm der 50-jährige IT-Fachmann aus seiner im Training erarbeiteten Basis um 44 Meter. Er eröffnete den Wettkampf mit 45,07 Meter und setzte ein Ausrufezeichen für die nachfolgenden Werfer. Außerdem verbesserte er seinen Kreisrekord, den er im März als Vierter bei der Winterwurf-EM in Madrid mit 44,29 Meter aufgestellt hatte.

Norbert Weinreich. Foto: nh

Norbert Weinreich. Foto: nh

Da im Vorkampf nur sieben Werfer an Norbert Weinreich vorbeizogen, erreichte er unerwartet das WM-Finale und wurde am Ende mit Rang acht belohnt. „Norbert konnte in den wichtigsten Wettkämpfen des Jahres immer das umsetzen, was er sich vorgenommen hatte“, sagte Alwin Wagner und Bürgermeister Markus Boucsein ergänzte: „Jutta Pfannkuche und Norbert Weinreich sind ihre gesamt aktive Zeit für die MT Melsungen an den Start gegangen und tragen den Namen unserer Stadt nun auch als Senioren in die Sportwelt. Das macht uns stolz und verdient höchste Anerkennung.“

(ajw)



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