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Reise durch Vergangenheit und Gegenwart

Viel Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters in der Haydau erfuhren Neukirchener Seniorinnen und Senioren auf ihrer Busreise nach Altmorschen. Foto: nh

Viel Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters in der Haydau erfuhren Neukirchener Seniorinnen und Senioren auf ihrer Busreise nach Altmorschen. Foto: nh

Neukirchen / Haydau. Etwa 45 Seniorinnen und Senioren aus der Stadt Neukirchen besichtigten im Rahmen einer Halbtagesfahrt das Kloster Haydau, gelegen in der Gemeinde Morschen im schönen Fuldatal. Unter sachkundiger Führung wurde ihnen, in zwei Gruppen aufgeteilt, diese besondere kulturhistorische Kloster- und Schlossanlage vorgestellt und anschaulich erläutert. 

Zentrum für Kongresse, Kunst und Kultur

Im 13. Jahrhundert wurde das Kloster Haydau in der Gemeinde Morschen errichtet und entwickelte sich in der Folgezeit zu einem geistig kulturellen und auch wirtschaftlichen Zentrum im Bereich des Fuldatales. 1527 nach der Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen-Kassel wurde das Kloster der Zisterzienserinnen aufgehoben und danach als landgräfliches Jagdschloss genutzt.

Weitere umfangreiche Baumaßnahmen fanden im Laufe der Generationen statt. Von 1830 bis 1940 wurde die ehemalige Kloster- und Schlossanlage „Haydau“ als landwirtschaftliche Domäne genutzt. Inzwischen entwickelte sich mit dem vor fünf Jahren neu errichteten Hotel incl. Tagungsräumen (ehemaliger Marstall der Anlage Haydau) ein Zentrum für Tagungen, Kongresse, Kunst, Kultur, Hochzeiten und Familienfeiern. Jährlich besuchen viele Gäste Konzerte, Ausstellungen, Seminare, Theater, Lesungen, Symposien, aber auch viele junge Familien und junge Paare nutzen gerne die Räumlichkeiten für ihre persönlichen Feiern.

Im Anschluss an den Klostergang und die Klosterführung wurden die Teilnehmer durch Bürgermeister Ingo Böhm, Morschen, im Rahmen einer gemütlichen Kaffeerunde herzlich begrüßt. Voller Stolz berichtete er über die positive Entwicklung Morschens in den vergangenen Jahren. Auch der Aktivität der entsprechenden Förder-Stiftung und des besonderen Engagements der Firma B. Braun Melsungen und dessen langjährigem Chef, Prof. Dr. Ludwig Georg Braun, sei es zu verdanken, so Böhm, dass Morschen insgesamt einen äußerst positiven Aufschwung erfahren durfte.

Zwischenstopp an der Grebenhagener Dorfkirche

Diese informative Fahrt wurde hervorragend durch die Vorsitzende des Seniorenbeirates Neukirchen, Erika Schneider, vorbereitet und organisiert. Sie kümmerte sich nicht nur um die Besichtigung des ehemaligen Klosters und Schlosses Haydau in Morschen und das anschließende Kaffeetrinken, sondern setzte sich bei der Rückfahrt auch dafür ein, einen Halt in Schwarzenborn / Grebenhagen vorzunehmen mit der Besichtigung der dortigen Dorfkirche. Pfarrerin Christiane Kunkel gab Erläuterungen zu diesem schönen „Dorfkirchlein“, ließ die Vergangenheit Revue passieren und gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch ein geistiges Wort mit auf den Weg.

Irischer Segen zum Abschied

Mit dem gemeinsam gesungenen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“, wurde die halbtägige Exkursion in der Kirche zu Grebenhagen beendet. Ein kräftiger Applaus galt der Organisationsleiterin, der Seniorenbeiratsvorsitzenden, Erika Schneider. Mit dieser Ovation drückten alle Reiseteilnehmer/innen ihre Dankbarkeit für diesen gelungenen Nachmittag aus.

(red)




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