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Bündnis gegen Zwangsbeiträge in der IHK

 

Einige der Kandidat*innen des »Jetzt«-Bündnisses (hi., v.li.): Rüdiger Schleier, Bernd Vaupel, Andreas Kastell, Kai Boeddinghaus, Bernd Frölich, Dr. Edmar Seebach; (vorn, v.li.): Robert Aschoff, Kazim Kaymaz, Renate Matthei, Christine Eiling, Ralf Finger, Klemens Bernhard. Foto: nh

Einige der Kandidat*innen des ».jetzt«-Bündnisses (hi., v.li.): Rüdiger Schleier, Bernd Vaupel, Andreas Kastell, Kai Boeddinghaus, Bernd Frölich, Dr. Edmar Seebach; (vorn, v.li.): Robert Aschoff, Kazim Kaymaz, Renate Matthei, Christine Eiling, Ralf Finger, Klemens Bernhard. Foto: nh

Nordhessen. Ab dem 17. Januar 2019 verschickt die IHK Kassel-Marburg die Unterlagen zur Wahl einer neuen Vollversammlung. Das Bündnis »Jetzt | IHK-Wahl nutzen, Zwangsbeiträge abschaffen« tritt mit insgesamt 33 Kandidatinnen und Kandidaten zu dieser Wahl an. 

Rücklagen abbauen, Vergütung senken

„Wir wissen, dass wir unser Ziel auf den Verzicht auf diese Zwangsbeiträge nicht über Nacht erreichen können“, erklärt EDEKA-Händler Robert Aschoff als einer der Sprecher der Initiative. Wichtig sei aber, dieses Ziel offensiv anzugehen und dabei insbesondere auch die millionenschweren überflüssigen und rechtswidrigen Rücklagen der IHK abzubauen. Im Fokus der Wahlinitiative steht auch eine Absenkung der Vergütung der Hauptgeschäftsführung auf maximal 120.000,00 €/p.a. „Wir sehen uns hier im Einklang mit den Forderungen etlicher Landesrechnungshöfe“, unterstreicht die Kasseler Verlegerin Renate Matthei.

Kasseler IHK-Chefin verdient „weit überhöht“

Die Wahlinitiative verschickt in diesen Tagen 20.000 Informationsflyer (pdf: Jetzt_Flyer Druck FA, IHK Wahl 2019) in den ganzen IHK-Bezirk. Damit werden immerhin knapp 25 Prozent der IHK-Mitglieder erreicht. In einer Grafik wird deutlich dass das momentane Gehalt der Kasseler IHK-Chefin auch im Vergleich mit anderen IHKn als weit überhöht angesehen werden muss.

Kammerkritische Kompetenz

Dass eine wirksame kammerkritische Kompetenz in der Vollversammlung große Bedeutung hat, wird aus Sicht der Wahlinitiative auch daran deutlich, dass es zum Ende der Wahlperiode gelungen ist, eine von der IHK-Führung von oben herab versuchte Satzungsänderung zu verhindern. „Diese Satzungsänderung hätte das Ehrenamt in der IHK in weiten Teilen entmachtet“, erklärt Kai Boeddinghaus, der sich mittlerweile seit 15 Jahren in der Vollversammlung der IHK für Reformen engagiert. Dies hätte dann der nun neu zu wählenden Vollversammlung die Hände gebunden.

Reformbedürftig, reformfähig

Das Bündnis „Jetzt | IHK-Wahl nutzen, Zwangsbeiträge abschaffen“ setzt nun auf eine breite Unterstützung der Nordhessischen Wirtschaft. „Wir hoffen, dass wir mit unserer klaren Positionierung zu einer reformbedürftigen aber eben auch reformfähigen IHK den Wählerinnen und Wählern eine echte Auswahl anbieten und dies auch zu einem Anstieg der Wahlbeteiligung führt“, ergänzt Busunternehmer Bernd Frölich aus Hessisch-Lichtenau.

(red)




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