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KIP: 3,8 Millionen Euro für elf Schulen

Staatssekretär Mark Weinmeister, Schulleiterin Cathrin Schott von der Grundschule Guxhagen, Landrat Winfried Becker und Fachbereichsleiter Schule Mike Stemmler (v.li.). Foto: Hessische Staatskanzlei
Staatssekretär Mark Weinmeister, Schulleiterin Cathrin Schott von der Grundschule Guxhagen, Landrat Winfried Becker und Fachbereichsleiter Schule Mike Stemmler (v.li.). Foto: Hessische Staatskanzlei

Guxhagen. Der hessische Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat am Donnerstag elf Förderbescheide aus dem Kommunalinvestitionsprogramm »KIP macht Schule!« an den Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Winfried Becker, übergeben. Das Gesamtvolumen der geförderten Projekte beträgt 3,8 Millionen Euro.

Investitionen von 22,3 Millionen möglich

„KIP macht Schule! ist der beste Beleg dafür, dass die Hessische Landesregierung Schulen auf breiter Front unterstützt. Wir greifen mit diesem Programm den Schulträgern unter die Arme und unterstützen sie dabei, für unsere Schüler und Lehrkräfte moderne Schulgebäude zu bauen, sie zu sanieren oder in die Ausstattung zu investieren“, betonte Staatssekretär Weinmeister beim Gespräch in der Grundschule Guxhagen. Jeder Schulträger entscheide eigenständig darüber, welche Projekte umgesetzt werden. Insgesamt ermöglicht das Programm »KIP macht Schule!« dem Schwalm-Eder-Kreis Investitionen von 22,3 Millionen Euro.

Die geförderten Projekte

• Grundschule Guxhagen, energetische Sanierung des Klassentrakts (Austausch der Fenster, Dämmung der Fassade) und Sanierung des Laubengangs: 600.000 Euro (Bund: 450.000 Euro; Land: 150.000 Euro).

• Ohetalschule Frielendorf-Verna, energetische Sanierung der Sporthalle: 550.000 Euro (Bund 412.500 Euro; Land: 137.500 Euro).

• Berlin-Tiergarten-Schule Knüllwald-Remsfeld, Sanierung des Schulhofs: 675.000 Euro (Bund: 506.250 Euro; Land: 168.750 Euro).

• Schwalmgymnasium Schwalmstadt, Sanierung der Schulhöfe: 700.000 Euro (Bund: 525.000 Euro, Land: 175.000 Euro).

• Grundschule am Peterswald Neuental, Sanierung des Schulhofs: 170.000 Euro (Bund: 127.500 Euro, Land: 42.500 Euro)

• Fuldatalschule Melsungen, Sanierung des Schulhofs: 150.000 Euro (Bund: 112.500 Euro; Land: 37.500 Euro)

• Grundschule Knüllwald-Rengshausen, Dachsanierung: 100.000 Euro (Bund 75.000 Euro; Land 25.000 Euro)

• Gustav-Heinemann-Schule Borken, Sanierung des Schulhofes: 125.000 Euro (Bund: 93.750 Euro; Land: 31.250 Euro).

• Bilsteinschule Edermünde-Besse, Sanierung der Sporthalle: 80.000 Euro (Bund: 60.000 Euro, Land: 20.000 Euro)

• Schule am Metzenberg in Schrecksbach, Erneuerung der Fassade an Gebäude 2: 200.000 Euro (Bund: 150.000 Euro; Land: 50.000 Euro)

• Kleeblattschule in Frielendorf-Niedergrenzebach (Altbau), Fensteraustausch, Dachdämmung, Dacheindeckung, Fassadenanstrich, Bau einer Fluchttreppe: 450.000 Euro (Bund: 337.500 Euro, Land: 112.500 Euro)

Nur 25 % für die Schulträger

Wie bei Investitions- und Konjunkturprogrammen üblich und auch vom Bundesrechnungshof gefordert, beteiligen sich die Kommunen zu einem Teil an den Investitionskosten. Bund und Land tragen bei »KIP macht Schule!« jeweils 75 Prozent der Kosten, die Schulträger steuern 25 Prozent bei. Mit dem kommunalen Eigenanteil bietet KIP macht Schule! den Schulträgern ein Investitionsvolumen von 533 Millionen Euro.

31 kommunale Schulträger in Hessen

Das Investitionsprogramm richtet sich an die 31 kommunalen Schulträger in Hessen. Dies sind alle 21 hessischen Landkreise, die fünf kreisfreien Städte – also Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden – sowie die so genannten fünf Sonderstatusstädte Fulda, Gießen, Hanau, Marburg und Rüsselsheim. Mit Kelsterbach und Oestrich-Winkel gibt es als Ausnahmen auch zwei kreisangehörige Städte, die Schulträger sind. Ihr Förderkontingent wird in »KIP macht Schule!« jedoch zu dem der jeweiligen Kreise – der Landkreis Groß-Gerau und der Rheingau-Taunus-Kreis – gerechnet. Als 32. Schulträger wird der Landeswohlfahrtsverband (LWV) profitieren. Er ist Träger von 14 Förderschulen in ganz Hessen.

Die Schulträger betreiben die Schulen. Sie kommen für die räumlichen und dinglichen Kosten des Schulbetriebs auf. Zu ihren Aufgaben gehören auch Bau, Unterhaltung, Erweiterung und Instandsetzung der Schulgebäude. Die Schulträger entscheiden selbst, in welche Schulen sie im Rahmen von »KIP macht Schule!« investieren möchten.

Weitere Informationen unter https://kipmachtschule.hessen.de

(red)



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