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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Andere Landwirtschaft – bessere Lebensmittel

Symbolfoto: darrenquigley32 | Pixabay
Symbolfoto: darrenquigley32 | Pixabay

Region. „Welche Agrarpolitik brauchen wir in Europa?“ Dieser Frage widmet sich der Grüne Kreisverband Hersfeld-Rotenburg am Sonntag, 05. Mai, von 15.00 bis 17.00 Uhr im buchcafé, Brink 11 in Bad Hersfeld.

Martin Häusling ist Ehrengast

Zu Gast ist der Grüne Europaabgeordnete und Bio-Landwirt Martin Häusling, außerdem werden regionale Anbieter von ökologischen Lebensmitteln ihre Produkte vorstellen.

„Die Landwirtschaft versorgt uns mit Nahrung, Kleidung und Energie, in ihr schlägt das Herz des ländlichen Raums. Mit rund 47 Milliarden Euro werden die landwirtschaftlichen Betriebe der EU jährlich unterstützt – der größte Posten im EU-Haushalt“, heißt es in der Veranstaltungseinladung. „Bis 2020 steht der Rahmen für die gemeinsame Agrarpolitik. Wie es danach weitergeht, wird aktuell diskutiert und im nächsten Europäischen Parlament verhandelt.“

Martin Häusling. Foto: B90/Die Grünen
Martin Häusling. Foto: B90/Die Grünen

In diesem Zusammenhang stehen Fragen wie: Welche Regeln liegen der Umverteilung der Gelder zugrunde? Wer profitiert davon? Wie muss eine Agrarpolitik aussehen, die die Interessen der gesamten Gesellschaft wahrt? Die Bündnisgrünen sind der Ansicht, eine gute Agrarpolitik habe gesunde und vielfältige Ernährung, Klimaschutz, Tierschutz und Artenvielfalt ebenso im Blick wie das Wohl der Landwirtinnen und Landwirte.

Landwirtschaft ohne Glyphosat

Einer von ihnen ist Martin Häusling. Er betreibt seit 1988 den Kellerwaldhof im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis nach Bioland-Richtlinien und ist seit 2009 Europaabgeordneter. Häusling setzt sich vor allem für eine nachhaltigere und ökologische Agrarpolitik ein, in der Ackergifte wie Glyphosat endgültig verboten werden.

„Die sogenannten Pflanzenschutzmittel sind Gifte mit gefährlichen Folgen für Mensch und Umwelt. Diese harmlos klingenden Mittel schützen vielleicht eine gewünschte Pflanzenart, töten dabei aber alle anderen Pflanzen und Insekten radikal ab. Der Preis sind instabile Ökosysteme, belastete Böden und Gewässer, ein massives Pflanzen- und Insektensterben, zum Beispiel von Wildbienen und Hummeln, und der drastische Rückgang von Vögeln und anderen Arten“, sagt Häusling.

Freier Eintritt zum Gespräch

Bei der Veranstaltung im buchcafé soll gemeinsam mit den Gästen insbesondere über Landwirtschaft und Klimaschutz, gute Ernährung, Biodiversivität und Tierwohl gesprochen werden. Der Eintritt ist frei!

Symbolfoto: analogicus | Pixabay
Symbolfoto: analogicus | Pixabay

(red)



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