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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bildungsoffensive für Afrika

Engin Eroglu, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER. Foto: nh
Engin Eroglu, Landesvorsitzender FREIE WÄHLER. Foto: nh

Gießen. Die FREIE WÄHLER fordern eine Abkehr von der nationalen Entwicklungshilfe im bisherigen Stil hin zu einer Bildungsoffensive für Afrika. „Bildung ist der entscheidende Schlüssel für Länder Afrikas. Egal ob allgemein- oder berufsbildend: Nur mit Bildung kann der Kontinent weiterkommen. Dies wird bei der bisherigen Entwicklungshilfe schlicht vernachlässigt“, sagt Engin Eroglu, Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Hessen und Spitzenkandidat für die Europawahl.

Auch gegen den Willen von Despoten

In der bisherigen, von den europäischen Nationalstaaten koordinierten, Entwicklungshilfe fließen die Gelder laut Eroglu zu oft in Büros, Fahrzeuge und Flugtickets. Die Entwicklungshilfe komme nicht oder nur kaum bei den Menschen an. „Wir müssen auf europäischer Ebene Programme entwickeln, die die Schulbildung verbessern. Dies muss notfalls auch gegen den Widerstand autoritärer Herrscher in den Ländern Afrikas geschehen, die fürchten, dass gebildete Menschen ihre eigene Regierung kritisieren oder in Frage stellen“, erklärte Eroglu.

Investitionen zahlen sich aus

Gleichzeitig muss es nach Willen der FREIE WÄHLER ein europäisches Konzept zur Investitionsförderung von Unternehmen in Afrika geben. „Hermes-Bürgschaften für Firmen in einigen afrikanischen Staaten sind ein erster Schritt. Generell sind die ökonomischen Chancen dort gegeben und Investitionen können sich langfristig auszahlen“, unterstrich der Landesvorsitzende.

Gleichzeitig Fluchtursachen bekämpfen

Eine Bildungsoffensive und Förderung von Unternehmen auf europäischer Ebene würde letztendlich auch Fluchtursachen bekämpfen. „Gerade deshalb fordern wir FREIE WÄHLER in unserem Europawahlprogramm, die bisherige nationale Entwicklungshilfe zu überdenken und besser eine europäische, nachhaltige Entwicklungspolitik zu entwickeln“, sagte Engin Eroglu abschließend.

(red)



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