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Mathe öffnet Türen zum Beruf

Frauke Syring (li.), Gerda Desinger (2. v.re.) und Jasmin Graf ehrten die Mathe-Asse aus der Schwalm-Eder-Region: Justin Patrin (Hermann-Schafft-Schule, Homberg/Efze), Deborah Suhm (Theodor-Heuss-Schule, Homberg/Efze) und Leon Mazurek (Dr. Georg-August-Zinn-Schule, Gudensberg). Foto: nh
Frauke Syring (li.), Gerda Desinger (2. v.re.) und Jasmin Graf ehrten die Mathe-Asse aus der Schwalm-Eder-Region: Justin Patrin (Hermann-Schafft-Schule, Homberg/Efze), Deborah Suhm (Theodor-Heuss-Schule, Homberg/Efze) und Leon Mazurek (Dr. Georg-August-Zinn-Schule, Gudensberg). Foto: nh

Region. Zahlen, Formeln und knifflige Aufgaben standen für die 22 nordhessischen Kreissieger des 51. Hessischen Mathematik-Wettbewerbes noch einmal auf dem Programm.

Ehrung für die Achtklässler

Die Jugendlichen schrieben in der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel die letzte Klausur, mit der schließlich die Hessensieger ermittelt werden. Nach ihrer Prüfung wurden alle Achtklässler für ihre bisherigen Leistungen von Unternehmens- und Schulvertretern feierlich geehrt.

Bei der Siegerehrung in der Aula waren auch Jasmin Graf, Personalreferentin der VetterTec GmbH in Kassel, sowie Gerda Desinger, schulfachliche Aufsicht des Staatlichen Schulamtes Kassel, mit dabei. Sie informierten die regionalen Kreissieger und die mitgereisten Eltern und Lehrer darüber, warum das Unterrichtsfach Mathematik auch im Berufsleben so wichtig ist.

Sicherer Weg in die Karriere

Jasmin Graf lobte die Spitzenleistung der Schüler mit den Worten: „Eure beachtlichen mathematischen Fähigkeiten habt ihr bereits unter Beweis gestellt. Sie werden euch im späteren Berufsleben noch Türen öffnen. Auch bei VetterTec setzen wir auf ausgeprägte Kenntnisse der Mathematik. Ganz gleich, ob ihr euch zum Beispiel für die Entwicklung, Konstruktion oder Fertigung interessiert, die Mathematik ebnet euch einen sicheren Weg in eure berufliche Karriere.“

Komplexes durchschauen, analytisch denken

Mathematik sieht oft schlimmer aus als sie wirklich ist. Foto: Gerd Altmann | Pixabay
Mathematik sieht oft schlimmer aus als sie wirklich ist. Foto: Gerd Altmann | Pixabay

Der Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen unterstützt den Hessischen Mathematik-Wettbewerb zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichtes nunmehr zum 18. Mal. Frauke Syring betonte: „Gerade die Metall- und Elektro-Industrie, Deutschlands größter Industriezweig, bietet hervorragende Karrierewege für Mathematik-Talente. Um Kundenanforderungen und den durch die Digitalisierung ausgelösten Wandel im Arbeitsleben zu meistern, brauchen wir Nachwuchskräfte, die komplexe Zusammenhänge durchschauen und analytisch denken können.“

Landessiegerehrung am 13. Juni

51.952 Schüler der achten Klassen an 510 Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien haben am Schulentscheid des Hessischen Mathematik-Wettbewerbs 2018/2019 teilgenommen. In der zweiten Runde waren 2.185 Schüler beteiligt und in der heutigen dritten Runde noch 140 Jugendliche. Die Leistungen der Jugendlichen dieser Runde werden auf der Landessiegerehrung am 13. Juni in Kassel gewürdigt.

In der Technik kommt es auf höchste Präzision an. Die Mathematik ist dafür die Grundlage, die auch den Weg in die Karriere ebnet. Foto:  Michael Schwarzenberger | Pixabay
In der Technik kommt es auf höchste Präzision an. Die Mathematik ist dafür die Grundlage, die auch den Weg in die Karriere ebnet. Foto: Michael Schwarzenberger | Pixabay

Hintergrund

Der Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen in Nordhessen ist eine von fünf Bezirksgruppen des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL, bei dem 600 Unternehmen mit rund 134.000 Beschäftigten organisiert sind. Die Bezirksgruppe in Nordhessen hat 151 Mitgliedsunternehmen mit über 25.000 Beschäftigten und vertritt diese in den klassischen Feldern des Arbeits- und Sozialrechtes, ist Tarifpartner und betreibt aktive Bildungs- und Gesellschaftspolitik. Die M+E Industrie in Nordhessen bildet ca. 4.000 Jugendliche aus und schließt jährlich knapp 1.300 neue Ausbildungsverträge ab.

Zwölf Branchen sind unter dem Dach der deutschen Metall- und Elektro-Industrie versammelt. Mit rund 4 Millionen Beschäftigten erwirtschaftet die deutsche Metall- und Elektro-Industrie einen Jahresumsatz von einer Billion Euro, bildet mehr als 270.000 Menschen aus und schließt jedes Jahr über 70.000 neue Ausbildungsverträge ab. Die hessische M+E Industrie erwirtschaftet mit 220.000 Beschäftigten und 12.000 Auszubildenden einen Jahresumsatz von 66 Milliarden Euro.

Die Flächenberechnung für eine Wohnung lieferte ein praxisnahes Beispiel für den Wettbewerb. Foto: Pixabay
Die Flächenberechnung für eine Wohnung lieferte ein praxisnahes Beispiel für den Wettbewerb. Foto: Pixabay

Hätten Sie’s gewusst?

Musteraufgabe aus dem Mathematik-Wettbewerb 2018/2019 des Landes Hessen:

Familie Mayer wohnt in Wetzlar in einer 3 Zimmer Wohnung. Sie bezahlt für ihre Wohnung 600 € Kaltmiete. Die Familie möchte nach Gießen umziehen.

(1) Gib die Größe der Wohnfläche (in m²) in Wetzlar an.
(2) Um wie viel € wäre die Kaltmiete bei gleichbleibender Wohnungsgröße in Gießen teurer als in Wetzlar?

Und das kostet die Kaltmiete je Quadratmeter in den jeweiligen Städten:


Bad Vilbel 10,70 €
Frankfurt 14,10 €
Fulda 8,40 €
Gießen 9,90 €
Kassel 7,60 €
Wetzlar 7,50 €
Wiesbaden 10,60 €

Lösung:

(1) 80 m² | weil: 600 € : 7,50 €
(2) 192 € | weil: 80 m² • 9,90 € und 792 € – 600 €

(red)



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