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Wurst-Workshop für Hessenfest-Grillteam

Vorbereitung für den großen Einsatz in Berlin: Sven Metzner, Klaus Vogt und Lena Meisner (von links) erfahren von Vitali Glock und Günther Radetzki, worauf es im Imbisswagen ankommt, wenn beim Fest der hessischen Landesvertretung rund 1.000 Bio-Currywürste für die zum Teil prominenten Gäste zubereitet werden. Foto: Hephata
Vorbereitung für den großen Einsatz in Berlin: Sven Metzner, Klaus Vogt und Lena Meisner (von links) erfahren von Vitali Glock und Günther Radetzki, worauf es im Imbisswagen ankommt, wenn beim Fest der hessischen Landesvertretung rund 1.000 Bio-Currywürste für die zum Teil prominenten Gäste zubereitet werden. Foto: Hephata

Region. Der Kanzlerin und anderen Spitzenpolitikern in Berlin mal eine Currywurst servieren – Sven Metzner und seinen Kollegen steht ein nicht alltäglicher Arbeitseinsatz bevor. „Ich freue mich auf den Tag, bin aber auch aufgeregt und gespannt, welche Promis wir treffen werden“, sagt Metzner, der als Teil des »Inklusiven Grillteams« der Hephata Diakonie am 4. Juni beim Hessenfest in Berlin zirka 1.000 Portionen Bioland-Currywurst zubereiten und servieren wird.

Vorbereitungstreffen in der Bio-Metzgerei

Bereits zum vierten Mal in Folge ist die Hephata-Metzgerei „Alsfelder Biofleisch“ gemeinsam mit dem Bioland-Verband bei dem jährlich stattfindenden Hessenfest auf dem Gelände der hessischen Landesvertretung in Berlin vertreten. „Und mit was könnte man besser Präsenz zeigen, als mit einem Imbiss?“, stellt Monika Ben-Hassine, für die Metzgerei verantwortliche Werkstattleiterin, beim Vorbereitungstreffen in der Bio-Metzgerei in Alsfeld fest.

Kultstatus bei der Landesregierung

Auch wenn das Hephata-Team quasi Eulen nach Athen trägt, indem es seine hessische Bio-Currywurst nach Berlin bringt: Der Imbisswagen im auffälligen Design der Hephata-Bio-Marke »Für Uns« hat im Garten der hessischen Landesvertretung längst einen gewissen Kultstatus erreicht. Gerade zu späterer Stunde ist die Currywurst oft noch gefragter als die vielen anderen feinen kulinarischen Angebote.

„Und dann ist die Currywurst als Produkt unserer sozialen Landwirtschaft einfach ein prima Aufhänger, um mit verschiedenen Menschen ins Gespräch zu kommen über die Themen, die die Menschen in der Hephata Diakonie bewegen“, sagt Hephata-Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt. Genau wie seine Vorstandskollegin Judith Hoffmann wird er wieder an dem Fest teilnehmen.

Zwei persönliche Premieren

Sven Metzner indes ist dieses Jahr zum ersten Mal dabei, genau wie sein Kollege Klaus Vogt. Beide arbeiten normalerweise auf dem Hofgut Richerode bei Jesberg in der Arbeitsgruppe Hauswirtschaft als Teil der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM). Der Umgang mit Lebensmitteln gehört für Sven Metzner zum Arbeitsalltag. Er bereitet im Schälbetrieb des Hofes unter anderem Kartoffeln und Karotten für die Weiterverarbeitung in Kantinen vor.

Ebenfalls eine Premiere feiert Lena Meisner beim Hessenfest. Sie arbeitet in der Abteilung Hauswirtschaft innerhalb der Treysaer Hephata-Werkstätten. Begleitet werden die drei Beschäftigten bei dem Einsatz in Berlin von Caroline Shirley Brinkmann und Thomas Merle.

Vorbereitung im Wurst-Workshop

Damit sie sich ein Bild von den Arbeitsabläufen im Imbisswagen und der fachgerechten Zubereitung der Currywurst machen können, haben sich die Mitglieder des neuen Hessenfest-Grillteams in der Bio-Metzgerei in Alsfeld zum Wurst-Workshop getroffen. Vitali Glock und Günther Radetzki als erfahrene Grillmeister erklärten den neuen Teammitgliedern auch die Besonderheiten der Veranstaltung in Berlin.

Bioland auf Porzellan

Damit alle Gäste möglichst schnell ihre Currywurst bekommen, sei Hand-in-Hand-Arbeit notwendig, erklärte Günther Radetzki. Will heißen: Die vorgebrühten Würste landen auf dem heißen Grill, werden gewendet, bis sie goldbraun sind, anschließend geschnitten, Currysoße und Brötchen dazu, und der Currywurst-Genuss kann beginnen.

Dem feierlichen Anlass entsprechend, wird die Bioland-Currywurst aus der Hephata Diakonie beim Hessenfest in einer Porzellanschale serviert – und wenn es so läuft wie in den vergangenen Jahren, bekommt auch die Bundeskanzlerin ihre »Schranke« aus der Schwalm.

(red)



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