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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Flucht — Exil — Integration

Konrad Planet, Hugenotte und Begründer der Knopfindustrie in Treysa Foto: Schwälmer Dorfmuseum Holzburg
Konrad Planet, Hugenotte und Begründer der Knopfindustrie in Treysa Foto: Schwälmer Dorfmuseum Holzburg

Treysa. Am Sonntag, 21. Juli 2019, 11.30 Uhr hält Dr. Renate Buchenauer aus Marburg in der Hospitalkapelle in Treysa einen Vortrag über die Hugenotten in Hessen.

Rundgang auf den Spuren der Hugenotten

Der Vortrag steht unter der Überschrift »Flucht — Exil — Integration. Die Hugenotten in Hessen – Wege der Integration an ausgewählten Beispielen«. Dr. Buchenauer ist Initiatiorin des Hugenotten- und Waldenserpfades, der vom Europarat seit 2013 in die Liste der Europäischen Kulturrouten aufgenommen worden ist.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Heimat und Fremde« statt, die das Schwälmer Dorfmuseum Holzburg gemeinsam mit der Volkshochschule Schwalm-Eder konzipiert hat. Die Veranstalter wollen zeigen, dass schon immer Fremde in dieser Region gelebt und das kulturelle Leben in der Schwalm bereichert haben.

Am Nachmittag schließt sich ein Rundgang auf den Spuren der Hugenotten in Frankenhain mit Reinhard Darmstadt vom Hugenotten- und Geschichtsverein und Bernd Raubert vom stadtgeschichtlichen Arbeitskreis Treysa an. Treffpunkt: 14 Uhr an der Kirche Frankenhain.

Flucht vor Gewalt und Verfolgung

Vor über 300 Jahren kamen protestantische Hugenotten auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung aus Frankreich in die deutschen Länder. Hier wurden sie aufgenommen, und ihre Ansiedlung wird oft als beispielhafte Integration geschildert. Der Vortrag beleuchtet an einigen Beispielen das historische Geschehen des Ankommens und des Wurzelschlagens der Glaubensflüchtlinge und zeigt, welche Faktoren für Erfolg und Misserfolg einer Integration maßgebend waren. Dabei wird auch auf die Geschichte der Hugenotten in Treysa Bezug genommen, denn hier hinterließen die neuen Bewohner vor allem Spuren im Textilgewerbe und in der Sozialfürsorge.

(red)



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