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Ostsee-Freizeit mit Spaß & Teamgeist

Die Radtour zum Leuchtturm auf Dahme ist eine der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten im Feriencamp an der Ostsee. Foto: Jugend- & Freizeiteinrichtungen
Die Radtour zum Leuchtturm auf Dahme ist eine der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten im Feriencamp an der Ostsee. Foto: Jugend- & Freizeiteinrichtungen

Schwalm-Eder. Über die Jugendfreizeiten in der kreiseigenen Erholungseinrichtung in Dahme an der Ostsee veröffentlicht der Landkreis eine dreiteilige Info-Serie.

Von Aktuell über Freizeit bis Camp

Der heutige 1. Teil hat »Betreuer, Funktions-Team und Allgemeine Informationen« zum Thema. Teil 2 wird sich mit dem Thema »Freizeitgestaltung, Wokrshop-Angebote« beschäftigen, wenn das aktuell laufende Camp »Dahme 2« zu Ende ist. Und im 3. Teil folgt dann das »Camp-Leben«.

Teamgeist und Engagement

Jugendcamp in Dahme – das heißt seit mehr als 60 Jahren: Teamgeist und Engagement für abwechslungsreiche Freizeiten an der Ostsee. Sich entspannt am Strand sonnen, schwimmen, Fußball spielen oder an einem der zahlreichen Kreativangebote teilnehmen – im Feriencamp des Schwalm-Eder-Kreises in Dahme an der Ostsee kommen alle Kinder und Jugendlichen voll auf ihre Kosten.

Der erste Urlaub ohne Eltern

Seit vielen Jahren ein Klassiker unter den Workshops und immer wieder gewünscht: Freundschaftsbändchen knüpfen. Foto: Jugend- & Freizeiteinrichtungen
Seit vielen Jahren ein Klassiker unter den Workshops und immer wieder gewünscht: Freundschaftsbändchen knüpfen. Foto: Jugend- & Freizeiteinrichtungen

Schon seit 61 Jahren können Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren aus dem Schwalm-Eder-Kreis das kreiseigene Ferienzeltlager besuchen und ihre Ferien dort verbringen. Waren es in den ersten Jahren noch jeweils drei Wochen Freizeit für Mädchen und Jungen getrennt, finden seit Anfang der 1980er-Jahre jeweils drei Freizeiten für Mädchen und Jungen gemeinsam statt.

Eine Menge Menschen im Hintergrund

Für viele Kinder und Jugendliche ist es der erste Urlaub ohne ihre Eltern und somit etwas ganz Besonderes. Und damit es den jeweils 200 Kindern und Jugendlichen pro Freizeit in den 13 Tage nicht langweilig wird und alles rund läuft, bedarf es einer Menge Menschen im Hintergrund.

Zwischen 40 und 50 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer fahren zur jeder der drei Freizeiten mit an die Ostsee und erledigen die unterschiedlichsten Aufgaben, um den Kindern und Jugendlichen ein buntes und gut organisiertes Programm zu bieten.

Zu den 22 Zeltbetreuerinnen und Zeltbetreuern kommen noch sieben Mitglieder in der Küchencrew hinzu, die eine Vollverpflegung sicher stellen; ein Hausmeister, der kleine und größere Reparaturen erledigt; bis zu drei Sanitäter, die sich um die Verletzungen und Krankheiten im Camp kümmern; sowie zwei bis drei Rettungsschwimmer für die Bade- und Strandaufsicht.

150 Garanten für unvergessliche Ferien

Für den reibungslosen Ablauf jeder Freizeit und der Hintergrundverwaltung stehen der Campleitung noch weitere zehn Personen für unterschiedliche Aufgaben wie der Taschengeldverwaltung, Büroorganisation, Ausflugsplanung und der Kioskführung unterstützend zur Verfügung. Insgesamt fahren bis zu 150 Menschen zwischen 18 und 80 Jahren fahren jedes Jahr aufs Neue mit in das Feriencamp, damit es eine unvergessliche Ferienzeit für die Kinder und Jugendlichen wird.

Dahme verbindet

Einige der Ehrenamtlichen sind noch Schüler oder Studenten, andere bekommen für diese Tätigkeit Sonderurlaub genehmigt und wieder andere nehmen ihren Jahresurlaub für dieses Ehrenamt. „Dahme verbindet“, so das Betreuer-Team, „und wer einmal dabei war und es richtig gut fand, der kommt wieder – als Kind oder später dann als Betreuer.“

Buntes Farbentreiben zum Holi-Festivalabschluss mit allen Kindern und Betreuern am Deich. Foto: Jugend- & Freizeiteinrichtungen
Buntes Farbentreiben zum Holi-Festivalabschluss mit allen Kindern und Betreuern am Deich. Foto: Jugend- & Freizeiteinrichtungen

„Auf die nächsten 20 Jahre!“

Viele aus dem Betreuer-Team fahren daher auch schon seit mehreren Jahren mit. So zum Beispiel auch Marc Schmoll, der bereits sein zwanzigstes Jahr als Teamer in der »Dahme 1«-Freizeit mitfährt. Seit einigen Jahren kümmert er sich um die Taschengeldverwaltung der Kinder sowie um die Planung verschiedener Ausflüge. „Es ist jedes Jahr wieder schön, nach Dahme zu kommen und immer wieder toll und überwältigend mit mehr als 200 verschiedenen Menschen, ob Teilnehmer oder Betreuer, eine schöne Zeit an der Ostsee zu verbringen, an die sich jeder gerne erinnert. Jeder trägt einen kleinen Teil dazu bei, um etwas großes Tolles zu erreichen. „Auf die nächsten zwanzig Jahre!“, ruft Marc Schmoll voll Zuversicht.

Durch sein Engagement konnten im vergangenen Jahr auch zwanzig neue Fahrräder durch Spenden angeschafft werden, so dass tolle Fahrradtouren mit den Teilnehmenden in die Umgebung, wie zum Beispiel zum Yachthafen nach Grömitz, unternommen werden können.

Alle gleich – und doch einzigartig

Neben einer Menge guter Laune, auch bei schlechtem Wetter, einer großen Portion Durchhaltevermögen und Sportlichkeit wird auch viel Kreativität vom Team verlangt.

Denn neben den Workshop-Klassikern im Programm wie T-Shirt batiken oder Freundschaftsbändchen knüpfen soll es immer auch etwas Neues an Angeboten geben sowie ein gutes Motto entstehen. In diesem Jahr stand die »Dahme 1«-Freizeit unter dem Motto »Holi Festival 2019« – und so wurde es sehr bunt in Dahme. Mit dem Motto wollte das Team an den Grundgedanken des indischen Holi-Festivals – auch Fest der Farben genannt – anknüpfen und zeigen, dass alle Kinder und Jugendlichen gleich und doch einzigartig sind. Denn genau das macht Dahme aus.

Geheimtipp: Das Picknick am Leuchtturm

Für alle, die in den kommenden Freizeiten mit nach Dahme fahren oder für alle Menschen, die irgendwann Urlaub in Dahme machen, gibt es hier noch einen Geheimtipp vom »Dahme 1«-Team: Unbedingt ein Picknick am Strand direkt beim Leuchtturm in Dahme machen – am besten bei Sonnenuntergang.

Der Ostseewind als Helfer beim Riesenseifenblasenmachen. Foto: Jugend- & Freizeiteinrichtungen
Der Ostseewind als Helfer beim Riesenseifenblasenmachen. Foto: Jugend- & Freizeiteinrichtungen

(red | Teil I / III)



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