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Mit Leidenschaft, Witz und Dynamik

Michael Roth und Christina Kampmann konnten als Doppelspitze für den Vorsitz der SPD die Parteibasis nicht überzeugen. Fotos: Susie Knoll, Catrin Moritz | Montage: gsk
Michael Roth und Christina Kampmann konnten als Doppelspitze für den Vorsitz der SPD die Parteibasis nicht überzeugen. Fotos: Susie Knoll, Catrin Moritz | Montage: gsk

Region. „Ich danke Michael Roth und Christina Kampmann für ihre Bereitschaft, der deutschen Sozialdemokratie vorsitzen zu wollen. Sie waren das erste Team auf dem Platz und mussten nicht erst gebeten werden“, sagt Timon Gremmels*) von der SPD Hessen-Nord.

Kampagne mit Herz und Haltung

„Mit ihrer Kampagne unter dem Motto ‚Herz und Haltung‘ haben sie deutlich gemacht, wie eine moderne zukunftsgewandte SPD aussehen könnte“, so Timon Gremmels, Bezirksvorsitzender im SPD-Bezirk Hessen-Nord. „Ihre Themenschwerpunkte wie echte Gleichstellung, mehr Europa, die Arbeitswelt von morgen gestalten und einer klaren Vorstellung zur Reform der SPD waren überzeugend“, kommentiert er die gestrigen Vorstandswahlen der SPD in der Berliner Parteizentrale.

Am Votum beteiligt hatten sich lediglich 53 Prozent der mit rund 430.000 Sozialdemokraten mitgliederstärksten – und auch ältesten – Partei Deutschlands.

Stolz auf das Personalangebot

Mit Leidenschaft, Witz und Dynamik hätten Christina und Michael in den vergangenen vier Monaten gekämpft. Ihr dritter Platz zeige, dass sie dabei den Nerv vieler Mitglieder getroffen hätten, äußerte der SPD Bezirksvorsitzende in einer ersten Stellungnahme. „Ich bin stolz darauf, dass wir als nordhessischer SPD-Bezirk mit unserer Nominierung der Partei dieses Personalangebot gemacht haben.“

Für die nächste Runde im Mitgliederentscheid der SPD erwartet der Nordhesse eine faire und sachliche Auseinandersetzung, „insbesondere zwischen den jeweiligen Unterstützer-Teams.“

Zwei Duos für die Stichwahl

In die Stichwahl um den Parteivorsitz gehen bis Samstag, 30. November, die beiden Anwärter-Duos Olaf Scholz und Klara Geywitz sowie Nobert Walter-Borjans und Saskia Esken. Ein Parteitag Anfang Dezember muss das Wahlergebnis dann noch bestätigen.

Der 61 Jahre alte Rechtswissenschaftler und Fachanwalt für Arbeitsrecht Olaf Scholz ist Vizekanzler und Finanzminister. Noch im Juni 2019 hatte er aus Zeitgründen eine Kandidatur für den Parteivorsitz ausgeschlossen. Im August revidierte er diese Selbsteinschätzung und trat überraschend im Duo mit Klara Geywitz (43) in den Bewerberring. Politikwissenschaftlerin Klara Geywitz (43) aus Potsdam gehört seit 2017 dem SPD-Vorstand an und war an der Aushandlung der aktuellen Koalitionsvereinbarung beteiligt.

Diplom Volkswirt Norbert Walter-Borjans (67) war zuletzt – von 2010 bis 2017 – nordrhein-westfälischer Finanzminister. Als solcher erregte er mit seinem Vorschlag zur Einführung einer Bettensteuer (Kulturförderabgabe) bundesweite Aufmerksamkeit. Die gebürtige Stuttgarterin Saskia Esken (58) ist seit 29 Jahren aktive Sozialdemokratin. Esken ist Mitglied der Parlamentarischen Linken in der SPDBundestagsfraktion (PL).

(red | gsk)

*) Versehentlich wurden die Zitate ursprünglich Tim Herbst, Ltd. Geschäftsführer der SPD Region Hessen-Nord, zugeschrieben. Tatsächlich stammen sie von Timon Gremmels, dem Bezirksvorsitzenden der Nordhessen-SPD. Die Redaktion bittet die Verwechslung zu entschuldigen.



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