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Treibgut staut Starkregen auf

Der freigeräumte Goldbacheinlauf in Maden mit Rechen und Rost. Foto: Stadt Gudensberg
Der freigeräumte Goldbacheinlauf in Maden mit Rechen und Rost. Foto: Stadt Gudensberg

Maden. Eine weitere Optimierung des Rostes am Goldbach-Einlauf steht an. Das plötzliche Schwemmwasser nach den starken Regenfällen zu Beginn der Woche machte laut Stadt einen neuen Ortstermin erforderlich.

Treibgut behindert Wasserablauf

Beim Starkregen am vergangenen Sonntag wurde deutlich, dass die von den Fachbehörden vorgeschlagene und von der Stadt Gudensberg zügig umgesetzte bauliche Veränderung eines Rostes vor dem Einlauf des Goldbaches in eine Verrohrung im Stadtteil Maden keine nachhaltige Lösung darstellt (die SEK-News berichteten). In der Ortsmitte kam es nun erneut zu starken Überschwemmungen, weil vom Bach mitgerissenes Treibgut den Einlauf blockierte und sich das Wasser auf Straßen und Grundstücken staute. Die Gudensberger Feuerwehren und der städtische Bauhof räumten den Einlauf frei und öffneten Straßengullies, damit das Wasser abfließen konnte.

Anlieger agieren weitsichtig

Bürgermeister Frank Börner war am Sonntagabend vor Ort, um mit den betroffenen Anliegern zu sprechen und sich ein Bild von der Lage zu machen. Er kündigte an, sofort mit den Fachbehörden einen erneuten Termin anzuberaumen, um eine weitere Optimierung des Einlaufbauwerkes zu besprechen. Börner dankte den Einsatzkräften für ihr schnelles und umsichtiges Handeln. Auch hätten die Madener Anlieger weitsichtig gehandelt, indem sie ihre Häuser mit Bohlen vor dem Eindringen des Wassers schützten.

Gründstück für die Regenrückhaltung

Erst in 2019 war das Gitter vor dem Einlauf des Goldbachs in die Verrohrung erneuert worden. Das vorhandene Gitter war durch eines ersetzt worden, auf dem sich das Treibgut nach oben schieben sollte. Somit hätte der Einlauf die ankommenden Wassermengen aufnehmen können. Die zuständige Wasserbehörde hatte eine solche Lösung vorgeschlagen und die wasserrechtliche Genehmigung erteilt (Lesen Sie auch: Gegen Hochwasser: Umbau des Einlaufs).

Am Sonntag blieb allerdings ein Teil des Treibgutes bereits im vorderen Bereich des Rechens hängen. „Mit den Fachbehörden müssen wir jetzt dringend an einer weiteren technischen Verbesserung arbeiten“, sagte Börner. Darüber hinaus arbeite die Stadt an einer weiteren Maßnahme: So wurde bereits ein Grundstück erworben, welches zusätzlich zur Regenrückhaltung des Goldbachs dienen soll. Die zur Umsetzung notwendigen Planungen laufen bereits.

(red)



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