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FDP will Privatschulen stärker fördern

FDP zu Gast im CjD in Oberurff (v.li.): FDP-Bundestagsabgeordneter Matthias Nölke, FDP-Landtagsabgeordnete Wiebke Knell, kaufmännische Leiterin Nicole Rademacher und Schulleiter Günter Koch. Foto: nh
FDP zu Gast im CjD in Oberurff (v.li.): FDP-Bundestagsabgeordneter Matthias Nölke, FDP-Landtagsabgeordnete Wiebke Knell, kaufmännische Leiterin Nicole Rademacher und Schulleiter Günter Koch. Foto: nh

Oberurff. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Matthias Nölke (Kassel) und die FDP-Landtagsabgeordnete Wiebke Knell (Schwalm-Eder) haben die Christophorusschule in Oberurff besucht.

Christliches Jugenddorfwerk

Die beiden Politiker wurde dabei über den Schulcampus geführt, konnten auch die neu gebaute Sporthalle bewundern und bekamen im persönlichen Gespräch mit Schulleiter Günter Koch und der kaufmännischen Leiterin Nicole Rademacher einen umfangreichen Eindruck über die Arbeit der Privatschule, die zum Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD) gehört, eines der größten Jugend-, Bildungs- und Sozialwerke in Deutschland.

Am Standort in Oberurff werden ca. 1.000 Schüler von ca. 80 Lehrern unterrichtet. Die Schule ist eine Offene Ganztagsschule mit Real- und Gymnasialbereich und hat neben ihren Schwerpunkten in der Religions-, der Sport- und Gesundheitspädagogik sowie der musischen und politischen Bildung auch einen teilstationären Internatsbereich der Kinder- und Jugendhilfe.

Vielfältige Schullandschaft

Koch erklärte, dass das CJD elektronisch gut ausgestattet sei, auch wenn der Glasfaseranschluss noch benötigt wird, was aber in Kürze erfolgen soll. „Leider bekommen wir als private Schule nicht immer die gleiche Anerkennung und Förderung, wie sie staatliche Einrichtungen bekommen. Wir hoffen, dass hier in Zukunft die Fördermittel gerechter verteilt werden“, so Koch.

Dem stimmte auch die lokale FDP-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion im Schwalm-Eder-Kreis, Wiebke Knell, zu: „Die Privatschulen im Schwalm-Eder-Kreis tragen nicht nur zu einer vielfältigen Schullandschaft in der Region bei, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag dafür, dass jede Schülerin und jeder Schüler bestmöglich gefördert und beschult wird. Wir fordern, dass diese Leistung auch entsprechend anerkannt und unterstützt wird, was unserer Meinung nach noch nicht ausreichend getan wird. Ich bin begeistert von dem breiten Angebot, das den Schülerinnen und Schülern hier geboten wird.“

Bildung ist eine Schlüsselressource

Nölke ergänzte: „Der Bund hat mit dem Digitalpakt Schule einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Im Bereich der Digitalisierung muss in den Schulen aber noch einiges passieren – das hat uns die Corona-Krise gezeigt. Bildung ist eine Schlüsselressource, die wir in Deutschland besser nutzen und in die wir mehr investieren müssen. Marode Schulen und schlechte Ausstattungen sollten in Zukunft der Vergangenheit angehören!“

Abschließend bedankten sich beide Politiker für das informative Gespräch und den Einblick in das Schulleben in Oberurff und versprachen auch weiterhin im Austausch zu bleiben.

(red)



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