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Kultur gezielt fördern, Netzwerke ausbauen

Die neue Kultur- und Partnerschaftsbeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises Marina Saurwein. Foto: Julian Klagholz | Kreisverwaltung Schwalm-Eder
Die neue Kultur- und Partnerschaftsbeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises Marina Saurwein. Foto: Julian Klagholz | Kreisverwaltung Schwalm-Eder

Schwalm-Eder. Marina Saurwein ist die neue Kultur- und Partnerschaftsbeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises. Mit der Schaffung ihrer Vollzeitstelle setzt die Kreisverwaltung neue Schwerpunkte.

Die Seele braucht Kultur

Gleichzeitig fördert sie die im Landkreis zu einem großen Teil ehrenamtlich getragenen Initiativen und Vereine. „Auch, wenn das kulturelle Leben seit Monaten von der Corona-Pandemie ausgebremst wird und nur wenig Raum für Entfaltung findet – die Seele braucht Kultur. Kultur braucht jedoch auch Menschen, die sich um sie kümmern, sie pflegen und entwickeln“, erläuterte Landrat Winfried Becker.

Um die Kulturschaffenden im Landkreis zusammenzubringen, zu unterstützen und die heimische Kultur zu fördern hat der Schwalm-Eder-Kreis deshalb bereits Ende 2019 eine neue Stelle für Kultur und Partnerschaften geschaffen. Marina Saurwein heißt die neue Kultur- und Partnerschaftsbeauftragte des Schwalm-Eder-Kreises.

Hochqualifizierte Mitarbeiterin

„Nachdem wir die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zu der auch der Bereich Kultur- und Partnerschaften gehört, im Jahr 2016 umstrukturiert hatten, wollten wir auch den wichtigen Bereich Kultur- und Partnerschaften neu aufstellen. Dem sind wir mit der Schaffung einer Vollzeitstelle gerecht geworden. Wir sind froh mit Marina Saurwein eine hochqualifizierte Mitarbeiterin für diesen ‚Neustart‘ gewonnen zu haben“, so der Landrat weiter.

Marketing im „wortreich“

Marina Saurwein stammt aus dem Schwalm-Eder-Kreis. In Oberaula aufgewachsen, lebt sie heute in Ottrau. Für das Studium der Europäischen Ethnologie und Kulturwissenschaften, das sie mit dem Master of Arts erfolgreich abschloss, verlegte sie ihren Lebensmittelpunkt kurzzeitig nach Marburg. Praxiserfahrungen sammelte sie unter anderem im Freilichtmuseum Hessenpark im Taunus und später in dem Erlebnis-Museum „wortreich in Bad Hersfeld“, einer Wissens- und Erlebniswelt für Sprache und Kommunikation. Dort war die 34-Jährige drei Jahre für Marketing und Veranstaltungsorganisationzuständig.

Vielfalt macht den Job reizvoll

„Alle bisherigen Stationen in meinem Lebenslauf bedeuten für mich wichtige Erfahrungen und Eindrücke, die ich sammeln durfte und in meine Arbeit als Kultur- und Partnerschaftsbeauftragte einbringen kann“, erzählt Saurwein. An der Stelle der Kultur- und Partnerschaftsbeauftragten für den Schwalm-Eder-Kreis hat sie vor allem die Mischung gereizt. „Die vielfältige Kulturlandschaft auf dem Land und der kulturelle Austausch im Landkreis machen den Job besonders reizvoll“, so Marina Saurwein.

Förderung von Kulturschaffenden

Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Kulturförderung. Hierfür hat die Kultur- und Partnerschaftsbeauftragte die vergangenen Monate genutzt und neue Förderrichtlinien ausgearbeitet. Die sind bereits gültig, sodass Förderanträge gestellt werden können.

„Die bisherigen Förderrichtlinien für die Kulturarbeit im Schwalm-Eder-Kreis galt es an aktuelle Bedürfnisse der überwiegend ehrenamtlich tätigen Kulturschaffenden anzupassen“, sagt Saurwein, die aufgrund ihres beruflichen Werdegangs weiß, dass im kulturellen Bereich stetiger Fördermittelbedarf besteht. Mit den neuen Förderrichtlinien können Kulturschaffende zu zwei Fristen pro Jahr (30.04. und 31.10.) Anträge zur Förderung ihrer Kulturveranstaltungen und kulturellen Projekten stellen.

Richtlinien für Partnerschaften

Jüngst zeichnete sie für das Corona-Kulturunterstützungsprogramm verantwortlich, das komplett aus kreiseigenen Mitteln finanziert wurde. „Hier konnten Vereine und Kulturschaffende finanzielle Unterstützung für tatsächlich entstandene Kosten beantragen, auf denen sie coronabedingt sitzen geblieben sind. Das Programm wurde sehr gut angenommen und auch voll ausgeschöpft“, berichtet Marina Saurwein. Im laufenden Jahr 2021 sollen die Förderrichtlinien für den Bereich Partnerschaften ebenfalls überarbeitet und angepasst werden.

Kontakte via Telefon und Video

Neben der Förderung sieht die Marina Saurwein noch großes Potential in der Vernetzung. „Es gibt bereits sehr gut funktionierende Kulturnetzwerke. Der Schwalm-Eder-Kreis ist ein sehr großer Flächenlandkreis, hier lassen sich noch viele gewinnbringende Verbindungen und Kooperationen schließen. Meine Aufgabe sehe ich hierbei als Schnittstelle für die Zusammenführung und den Ausbau von Netzwerken“, so die Kultur- und Partnerschaftsbeauftragte.

Kontakt mit den Partnerschaftskommunen und Kulturschaffenden hält Saurwein aktuell via Telefon oder Videokonferenzen. „Ich möchte jederzeit zuverlässige Ansprechpartnerin sein. Meine große Hoffnung ist jedoch, dass die Kultur- und Partnerschaftspflege bald wieder in Präsenz stattfinden kann“, sagt sie.

Online unter „Bildung und Kultur“

Weitere Informationen zum kulturellen Angebot im Landkreis, den Netzwerken, Veranstaltungen sowie den kreiseigenen Förderrichtlinien und -mitteln gibt es auf der Homepage des Schwalm-Eder-Kreises (www.schwalm-eder-kreis.de) unter „Bildung und Kultur“.

(red)



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