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Personal halten – Gut beraten in die Zukunft

Projektleiterin Dr. Petra Oxen-Bodenhausen von der IHK Kassel-Marburg. Foto: nh
Projektleiterin Dr. Petra Oxen-Bodenhausen von der IHK Kassel-Marburg. Foto: nh

Region. Eine langfristige Personalstrategie entwickeln, obwohl es an Ressourcen mangelt: Regionale Mittelständler können die letztmalige Chance nutzen und am Förderprogramm unternehmensWert:Mensch teilnehmen.

KMU mangelt es an Ressourcen

Demografischer Wandel, krankheitsbedingte Engpässe oder Nachwuchsmangel – die personellen Anforderungen an Mittelständler sind vielfältig, die Bindung von Fachkräften ist eine branchenübergreifende Herausforderung. Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen jedoch oft die Ressourcen, um diese Herausforderungen anzugehen. Eine Situation, die durch die Pandemie erschwert wird.

Hier setzt das Beratungsprogramm unternehmensWert:Mensch (uWM) an. Mit passgenauen Beratungsdienstleistungen unterstützt es KMU dabei, moderne und mitarbeiterorientierte Personalstrategien zu entwickeln. Neu ist, dass sich das Bundesprogramm pandemiebedingt geöffnet hat: Förderfähig sind nun auch personalpolitische Themenfelder, die durch Corona verursacht worden sind, wie beispielsweise Mitarbeiter trotz Kurzarbeit an das Unternehmen zu binden.

Bewerbungsfrist bis Herbst

Bis zum 30. September können sich Unternehmen noch bewerben. Dann endet die Vergabe der Förderschecks und damit das Programm. „Derzeit sind die Fördertöpfe noch gut gefüllt“, sagt Dr. Petra Oxen-Bodenhausen, uWM-Projektleiterin bei der Industrie- und Handelskammer (IHK Kassel-Marburg). „Eine baldige Kontaktaufnahme zahlt sich aus.“

Die Erstberatung erfolgt kostenlos

Wird nach der Analyse des Handlungsbedarfs ein Beratungsscheck ausgestellt, folgt die förderfähige Prozessberatung. In dieser suchen Experten gemeinsam mit der Belegschaft vor Ort oder digital unter anderem nach neuen Wegen für Herausforderungen im Bereich Führung, Arbeitsorganisation in Corona-Zeiten, Mitarbeiterbindung, Personalentwicklung und die Gesundheit der Mitarbeiter. Ein weiterer Programmzweig namens uWM plus hilft dabei, die Chancen der Digitalisierung gewinnbringend einzusetzen, indem er betriebliche Lern- und Experimentierräume fördert.

Voraussetzungen zur Teilnahme

Förderberechtigt sind Unternehmen, die folgende Kriterien erfüllen:
○ Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland,
○ Jahresumsatz geringer als 50 Millionen Euro oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Millionen Euro,
○ mindestens zweijähriges Bestehen des Unternehmens,
○ weniger als 250 Beschäftigte und
○ mindestens eine/n sozialversicherungspflichtige/n Beschäftigte/n in Vollzeit: Die Berechnung erfolgt nach Jahresarbeitseinheiten. Teilzeitbeschäftigte können anteilig berücksichtigt werden.

Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten erhalten 80 Prozent Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung, bei zehn bis 249 Beschäftigten sind es 50 Prozent. Den Rest tragen die Unternehmen selbst.

Bedingungen für die Prozessberatung

Die Beratung dauert maximal zehn Tage beziehungsweise 80 Stunden. Kosten darf sie höchstens 1.000 Euro pro Tag, der mit acht Stunden angesetzt ist. Die Prozessberatung muss innerhalb von neun Monaten abgeschlossen sein.

Wichtig: Die Förderung basiert auf der Erstattung des Beraterhonorars. Sie wird nach Abschluss der Beratung beantragt, sobald der Berater vollständig honoriert worden ist.

Kontakt und weitere Auskünfte

Eine kostenlose Erstberatung vereinbaren: Projektleiterin Dr. Petra Oxen-Bodenhausen, IHK Kassel-Marburg: Tel. 0561 7891-238, E-Mail: oxen-bodenhausen@kassel.ihk.de

www.unternehmens-wert-mensch.de

(red)



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