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Wunsch ist Hüter der Wanderwege

Werner Wunsch macht für die Wanderer den Weg und die Aussicht frei. Foto: nh
Werner Wunsch macht für die Wanderer den Weg und die Aussicht frei. Foto: nh

Gudensberg. Wer gerne wandert, weiß es zu schätzen, wenn Wanderwege gut markiert sind: wenn Piktogramme, Buchstaben, Zahlen oder Wegweiser den genauen Verlauf zeigen.

Pensionierter Elektromeister

Dann folgt man entspannt den Zeichen und braucht nicht mit Karte, Kompass oder GPS den Wegeverlauf zu suchen. Aber wie kommen die Zeichen an die Bäume, die Schilder an den Wegesrand? Und wer kümmert sich darum, wenn Schildchen verschwinden, Markierungszeichen zuwachsen?

Werkzeug, wie Astschere, Pinsel und Bürste, hat der Wegewart immer in seiner roten Kiste dabei. Foto: nh
Werkzeug, wie Astschere, Pinsel und Bürste, hat der Wegewart immer in seiner roten Kiste dabei. Foto: nh

Es sind in der Regel die rund 20.000 ehrenamtlichen Wegewarte, die deutschlandweit dafür sorgen, dass es im Land so ein herausragendes Netz an Wanderwegen gibt. Einer von ihnen ist Werner Wunsch. Der pensionierte Elektromeister ist seit 2015 für die Stadt Gudensberg aktiv. Regelmäßig kontrolliert er den Panoramaweg und den Josef-Mertin-Weg. Und seit diesem Jahr schaut er auch auf dem Musikalischen Wanderweg nach dem Rechten.

Werner Wunsch, Jahrgang 1949, ist gerne in der Natur unterwegs: „Ich versuche jeden Tag 3 bis 8 km zu wandern. Nur mittwochs und samstags nicht – da spiele ich Tennis. Und am schönsten ist es, wenn mich meine Lebensgefährtin auf den Wegen begleitet.“

Hobby und Wissen vereint

Es begann in seinem Heimatort Gudensberg-Deute. Dort hat er mit Ullrich Horstmann fünf Rundwanderwege entwickelt und markiert. So entstand der Kontakt zur Stadtverwaltung Gudensberg, die hat die notwendigen Schildchen für die Rundwege besorgt, und zum Bauhof, der im ganzen Stadtgebiet sämtliche Wege und Freizeiteinrichtungen in Schuss hält.

Es gab aber niemanden, der regelmäßig die Wanderwege abgeht und kontrolliert. Werner Wunsch wurde gefragt, ob er der erste Wegewart der Stadt werden möchte und er hat gleich zugesagt: „So kann ich einerseits meinem Hobby nachgehen und andererseits etwas für die Allgemeinheit tun.“ Sein Wissen für das Markieren der Wanderwege hat er in einer Schulung des Hessisch-Waldeckischen-Gebirgs- und Heimatvereins erworben.

Schilder müssen gut sichtbar sein und regelmäßig freigeschnitten werden. Foto: nh
Schilder müssen gut sichtbar sein und regelmäßig freigeschnitten werden. Foto: nh

Hinweis: Anregungen zu diesem Thema senden Sie bitte an info@stadt-gudensberg.de.

(red)



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