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Ausbildungsqualität hat gelitten

IG Metall-Jugendsekretärin Elisabeth Rutz. Foto: Martin Sehmisch
IG Metall-Jugendsekretärin Elisabeth Rutz. Foto: Martin Sehmisch

Region. Die Corona-Pandemie hat die Qualität der Ausbildung in der nordhessischen Metall- und Elektroindustrie spürbar beschädigt. Zu diesem Ergebnis kommt die Regionalauswertung der IG Metall-Jugendstudie „Plan B“.

Schwierige Arbeitsatmosphäre

So berichten rund die Hälfte der befragten Auszubildenden aus Nordhessen, der Praxisbezug der betrieblichen Ausbildung habe sich verschlechtert. 54 Prozent gaben an, eine negative Veränderung der Ausbildungssituation in der Berufsschule wahrgenommen zu haben. Rund zwei Drittel der jungen Beschäftigten nehmen zudem ein schwieriger werdende Arbeitsatmosphäre wahr.

„Es ist kein Wunder, dass 57 Prozent der Auszubildenden unter diesen Umständen Auswirkungen auf ihre psychische Gesundheit beschreiben“, sagt IG Metall-Jugendsekretärin Elisabeth Rutz. „Verständlich ist auch die Sorge, als sogenannter Corona-Jahrgang später einen weniger wertvollen Abschluss in der Tasche zu haben“, sagt Rutz.

Sorgen der Jugend ernst nehmen

„Hier sind jetzt ganz klar sowohl Arbeitgeber als auch Berufsschulen gefragt, mit klugen Konzepten Ausbildungsqualität und Wohlbefinden zu steigern“, sagt die Gewerkschafterin. Die Ausbildungsverantwortlichen müssten die berechtigten Sorgen der jungen Menschen ernst nehmen, forderte Rutz.

Wer als junges IG Metall-Mitglied diesbezüglich Beratungs- oder Gesprächsbedarf hat, kann sich jederzeit bei der IG Metall Nordhessen melden: Telefon 0561-70005-0, nordhessen@igmetall.de.

www.igmetall.de/jugend/studie-plan-b

(red)



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