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Knappe Entscheidung, trotzdem enttäuscht

Jörg Warlich, B’90/Die Grünen, Niedenstein. Foto: nh

Niedenstein. Die Ablehnung des GRÜNEN Antrags in der Niedensteiner Stadtverordnetenversammlung durch die Fraktionsvorsitzenden von CDU und FWG ist nicht nachvollziehbar.

Ungeheuerliche Aussage

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Metzler formulierte sogar, dass man über den Eintrittspreis die Besucheranzahl regulieren könne. „Das macht einen fast sprachlos“, kritisiert der Grünen-Fraktionsvorsitzende Jörg Warlich. Vor dem Hintergrund, dass sich viele Jugendliche den Schwimmbadbesuch nicht mehr leisten könnten, sei diese Aussage „ungeheuerlich und auch nicht christlich“. Eintrittspreise für öffentliche Einrichtungen dürften nicht zum Nutzungsausschluss führen.

Sozialpolitisch verwerflich

Auch ist nach Warlichs Worten zu bedenken, dass nicht jedes Kind oder Jugendlicher einen privaten Garten zur Verfügung hat. Die am Hallenbewegungsbad befindliche Spielwiese sei somit ein weiteres Angebot. „Die Familien mit Kindern mussten in den letzten Monaten viel für unsere Gesellschaft leisten. Dies gilt es zu honorieren. Auf Kreisebene wurde zudem auf Initiative der GRÜNEN beschlossen, dass der Schwalm-Eder-Kreis den Einnahmeausfall für den FREIEN EINTRITT (Sommerferien, Kinder und Jugendlich bis 18 Jahre) übernimmt“, sagt der Bündnisgrüne. Die Stadtkasse von Niedenstein werde demnach nicht belastet.

„Trotzdem gab es nur 12 JA-Stimmen von 22 anwesenden Stadtverordneten. Die Entscheidung war demnach sehr knapp“, bedauert Jörg Warlich. „Für mich ist die Ablehnungsbegründung unverständlich und sozialpolitisch verwerflich!“

(red)



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