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Gut 10 Stunden für die Kuppen der Rhön

Mit guter Laune beim Rhöhn-Radmarathon in Bimbach am Start (v.li.): Ulrich Bachmann, Jens Schneider, Detlef Riehl, Christina Lechner, Dieter Vaupel und Christian Sippel. Foto: MT Melsungen
Mit guter Laune beim Rhöhn-Radmarathon in Bimbach am Start (v.li.): Ulrich Bachmann, Jens Schneider, Detlef Riehl, Christina Lechner, Dieter Vaupel und Christian Sippel. Foto: MT Melsungen

Bimbach. Sechs Melsunger beim Extrem-Radmarathon über die Kuppen der Rhön. Radmarathon, das ist eine Strecke von 200 Kilometern und meist gut 2000 Höhenmetern.

Schwerster Radmarathon Deutschlands

Damit wollten sich die sechs Melsunger Detlef Riehl, Jens Schneider, Christian Sippel, Dieter Vaupel, Christina Lechner und Ulrich Bachmann beim diesjährigen Bimbach-Radmarathon allerdings nicht zufrieden geben. Es sollte noch extremer werden und das wurde es dann auch. Die MT-Radsportler wagten sich an die längste und schwierigste Strecke, die angeboten wurde, den Extrem-Marathon mit 258 Kilometern und fast 5000 Höhenmetern. Dieser Radmarathon durch die Rhön gilt als der schwerste Deutschlands, für die Melsunger Jedermann-Radsportler in diesem Jahr der Höhepunkt der Saison.

Rennen über verkehrsarme Straßen

Bei bestem Radfahrwetter konnten sie die Runde gemeinsam mit 1.500 Radsportenthusiasten aus ganz Deutschland angehen. Traditionell findet das Event eigentlich an Pfingsten mit über 5000 Startern statt. Diesmal war coronabedingt ein späterer Zeitpunkt im Juli mit begrenzter Starterzahl gewählt worden und die sechs Melsunger hatten das Glück, einen der begehrten Startplätze zu egattern.

Am Start um sechs Uhr war es zwar noch recht kühl und in den ersten Stunden noch neblig, aber die Sonne schien dann bei Temperaturen bis 23 Grad den ganzen restlichen Tag über. Ein Glücksfall, denn am Tag davor hatte es noch wie aus Kübeln geschüttet. So konnten die Melsunger Sportler auf der Strecke, die ihnen mit ihrem ständigen auf und ab alles abverlangte, die Aussichten genießen. Es ging über verkehrsarme Straßen durch die hessische, thüringische und bayrische Rhön sowie in den Vogelsberg.

20 % Steigung am Großen Nikus

Zwölf harte Anstiege zwischen vier und acht Kilometern waren zu bewältigen, viermal ging es auf Höhen oberhalb von 800 Metern. Dazwischen lagen rasante Abfahrten durch die herrliche Sommerlandschaft. Kaum hatten die Radfahrer einen Anstieg geschafft ging es wieder bergab, um anschließend gleich den nächsten Anstieg anzugehen. Nach 200 Kilometern stand mit dem Großen Nikus noch ein besonders schwerer Anstieg mit einer 20-prozentigen Steigung auf dem Programm, bevor es dann entlang der Flüsse Jossa und Lüder endlich bergab zum Ziel nach Bimbach ging.

Die Melsunger hatten sich mit vielen Tausend Trainingskilometern in den Beinen gut vorbereitet. So gehörten sie am Ende alle mit einer Fahrtzeit von zehneinhalb Stunden zu den glücklichen Finishern.

Das macht Lust auf mehr

„Die Strecke war hart und sehr anstrengend, aber was für ein Gefühl, das alles geschafft zu haben“, so Detlef Riehl nach dem Zieleinlauf. Und Ulrich Bachmann ergänzt: „Es war eine wunderschöne Strecke. Ein tolles Erlebnis, dass wir mit unserem MT-Team bis zum Schluss so gut harmoniert haben.“ Christina Lechner, die einzige Melsunger Frau, die an diesem Event teilgenommen hatte, war glücklich: „Wahnsinn, so eine lange Strecke habe ich noch nie geschafft. Das macht Lust auf mehr!“

(red)



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