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Müllentsorgung ist für die Tonne

Reinhard Otto und Anna-Maria Bischof üben scharfe Kritik an der Müllentsorgung im Schwalm-Eder-Kreis. Fotomontage: gsk
Reinhard Otto und Anna-Maria Bischof üben scharfe Kritik an der Müllentsorgung im Schwalm-Eder-Kreis. Fotomontage: gsk

Schwalm-Eder. Die Müllentsorgung im Landkreis ist in einem katastrophalen Zustand, urteilt die CDU. Und das, obwohl die Kommunen ihre Müllgebühren an den Kreis weiterleiteten.

CDU-Kreisvorsitzender in Rage

Einen Müllentsorgungsvertrag hat der Landkreis zwar über seinen Zweckverband Abfallwirtschaft Schwalm-Eder mit der in Eltville sitzenden Firma Rohstoffmanagement GmbH (RMG) geschlossen. Dennoch sehen sich die heimischen Christdemokraten zu massiver Kritik veranlasst. „Meine Fraktionsmitglieder sind in allen Ecken des Landkreises beheimatet und überall das gleiche Bild. Tonnen werden mal geleert, mal nicht, ganze Straßenzüge werden vergessen. Alles in allem ein desaströser Zustand und unsere Kreisspitze bringt unseren neuen Müllentsorger nicht auf Linie“, regt sich der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion, Reinhard Otto (Schwalmstadt), auf.

Bischof: Wofür fließt das Geld?

Die Entsorgung des Mülls sei in einer modernen Gesellschaft an sich eine Sache, die durch normalerweise gute Organisation den einzelnen Bürger nur dahingehend berühre, dass er zeitig die Tonnen rausstellen müsse. „Was hier abgeht, ist einfach unmöglich. Die Kommunen ziehen die Müllgebühr von den Bürgerinnen und Bürgern ein und leiten sie an den Kreis weiter, der damit den Entsorger bezahlt. Für was hier im Moment Geld fließt, fragen sich zur Zeit ganze Straßenzüge“, stellt die Kreistagsabgeordnete und Kandidatin für den Deutschen Bundestag, Anna-Maria Bischof (Fritzlar), fest.

Notfalls die Verträge kündigen

Unter dem Strich erwartet die CDU Kreistagsfraktion von der Kreistagsmehrheit aus SPD/FDP/FWG-Piraten und der Kreisspitze um Landrat Becker (SPD), dass sie sich jetzt endlich bewegen und Druck aufbauen. „Landrat Becker und Erster Beigeordneter Kaufmann müssen jetzt mit harten Bandagen ran“, fordert Otto für die Fraktion.

Bischof unterstreicht abschließend: „Wir zahlen für Leistungen, die im Moment nur schlecht, teils gar nicht geleistet werden. Das muss ein Ende haben. Notfalls muss man den Vertrag mit RMG anfechten, kündigen und mit einem anderen Unternehmen zusammenarbeiten. So kann es keinesfalls weitergehen.“

(red)



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