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SPD macht die Stadt für Touristen attraktiv

SPD-Pressereferentin Nadine Millich. Foto: nh
SPD-Pressereferentin Nadine Millich. Foto: nh

Gudensberg. Urlaub machen und das möglichst unabhängig und flexibel – nach Vorstellung der SPD soll das auch schon bald in der idyllischen Kleinstadt möglich sein.

Antrag eingereicht, Prüfung läuft

In Form von Wohnmobilstellplätzen wollen die Sozialdemokraten die touristische Anziehungskraft schaffen. Dafür hat die SPD Ende Juni auf der letzten Sitzung der Stadtverordneten vor der Sommerpause einen entsprechenden Antrag im Magistrat eingereicht. Dieser prüft nun, ob und wo Standplätze für Wohnmobile geschaffen werden können.

„Geeignete Plätze könnten um Beispiel am Terranobad oder am Golfpark in Obervorschütz entstehen“, erläuterte der Fraktionsvorsitzende der SPD Gudensberg, Michael Höhmann.

Zielgruppe mit Potenzial

Der Magistrat hatte bereits 2016 auf Betreiben der SPD hin mögliche Standorte und die Zahl an Stellplätzen geprüft. Nach mehreren Besichtigungsfahrten in der nordhessischen Region war zuletzt der Standort am Golfpark in Obervorschütz mit Nutzung der Gastronomie und der Sanitäranlagen präferiert worden. Nachdem nun der Betreiber des Golfparks gewechselt hat, sieht die SPD eine neue Chance, das Vorhaben in die Tat umzusetzen zu können. Denn Camper seien eine stark wachsende Zielgruppe mit großem Potenzial für die Stadt und die Region, erläutert Höhmann.

Er ist überzeugt: „Kommunen, die keine eigenen Wohnmobilstellplätze vorhalten, verpassen den Tourismustrend der Zeit. Die Reisemobilisten zieht es dabei nicht nur in die großen Metropolen wie Hamburg oder München, sondern immer stärker auch in ruhige, ländliche Regionen.“

Wirtschaftsfaktor Caravaning

Laut Caravaning Industrie Verband sind 2020 mehr als 107.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen worden. Das ist fast ein Drittel mehr als 2019. Die Neuzulassung von Reisemobilen verzeichnet sogar ein Plus von rund 45 Prozent – Tendenz steigend.

Auch sei Caravaning ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor und belebe die Innenstadt, ergänzt Höhmann. Durchschnittlich geben laut Deutschem Tourismusverband die Reisenden ca. 50 Euro pro Person im jeweiligen Zielgebiet aus.

„Mit dem richtigen Angebot profitieren Reisende und Stadt gleichermaßen. Zudem sind Touristen mit Wohnmobilen untereinander gut vernetzt und haben eine starke Community. Positive Eindrücke verbreiten sich schnell.“

Alter Sportplatz ist schon Skaterpark

Ein Antrag der Bürgerliste sieht Wohnmobilstellplätze auf dem alten Sportplatz vor. Aus Sicht der SPD ist das jedoch nicht der geeignete Standort. Denn die Jugendlichen von Gudensberg haben sich dort erst in diesem Jahr einen eigenen Skaterpark gemeinsam mit dem neuen Stadtjugendpfleger errichtet.

In einem kurzen SPD-Video fassen Nadine Millich, Karl-Adam Stiebeling und Dirk Schütz die wichtigsten SPD-Standpunkte zum Thema zusammen: https://virtuell.spd-gudensberg.de/wohnmobil

(red)



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