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Kunstgenuss in Nordhessen

Die FreiRaum-Ausstellung im ehemaligen Schuhhaus Koch konnte zahlreiche Besucher in ihren Bann ziehen. Fotos: André Grabczynski

Homberg. Nach einer erfolgreichen Vernissage am 29.09.21 im Leerstand des ehem. Schuhhauses Koch in der Untergasse 14 ist die Kunstausstellung 3G überraschend gut besucht.

Pariser Kunstflair in der Kreisstadt

Die von Bürgermeister Dr. Nico Ritz während der Eröffnung propagierte Homberger Kunstmeile, die zu einem kleinen Montmartre Hombergs avanciere, zeigte sich an den Besucherzahlen und einer überraschenden Belebung der Straße.

Dass er von den regionalen Künstlerinnen und Künstlern, früher oder später, noch einmal auf diesen Vergleich angesprochen würde, daran ließen diese keinen Zweifel. Die Besucher konnten am Abend der Vernissage zwischen drei verschiedenen Kunstausstellungen wählen, und so entstand tatsächlich ein wenig Pariser Kunstflair in der Kreisstadt des Schwalm-Eder Kreises.

Namhafte Künstler auf hohem Niveau

Viel Zuspruch erfuhren die Aussteller zu den Öffnungszeiten. Dass Nordhessen sich nicht hinter mancher Großstadt verstecken muss, dafür sprach schon das hohe Niveau der Arbeiten der Künstler:innen für die „Kunstausstellung 3G“. Viele der teilnehmenden Künstler:innen waren und sind schon seit Jahren bundesweit auf Ausstellungen vertreten. Einige haben es sogar bis nach Polen, England oder gar in die „New Century Artists Gallery“ in New York geschafft.

Die Ausstellung im ehemaligen Schuhhaus in der Untergasse konnte laut Initiatoren mit ihrem Kunstanspruch überzeugen.

Von den Besuchern honoriert wurde auch die Unterschiedlichkeit der ausgestellten Arbeiten, die von Aquarellen, Acryl und Ölmalereien bis hin zu Holzplastiken, Ton,- und Bronzeskulpturen reicht. Da dauerte es auch nicht lang und das erste Werk war schon verkauft.

Lyrik, Knoten und Perspektive

Angeboten wurden und werden im ehem. Schuhhaus Koch, neben einem (Film)Vortrag über Kunst & Politik und der politischen Auseinandersetzung Joseph Beuys’, auch eine Aktion des Leuderoder Künstlers Klaus Hochmuth alias der Blaue Klaus mit dem Thema „Lyrik, Knoten und Perspektive“ am Donnerstag, 14.10. – 16 Uhr.

Letztendlich – darin sind sich die Homberger Pioniere, Ausstellungsleiter André Grabczynski und alle ausstellenden Teilnehmer einig – wird es weitergehen, in welcher Art und Form auch immer und ganz sicher mit der zukunftsträchtigen Idee eines „Homberger Montmartre“. Es wurde ein Zeichen gesetzt, dass ein gemeinschaftliches Bürgerengagement durchaus auf hohem Niveau etwas bieten kann.

Aber last but not least gebühre ein besonderer Dank den Initiatoren des Projekts „FreiRaumStationen“ im Rahmen des „summer of pioneers“, der Kreisstadt Homberg, dem Schwalm-Eder Kreis, den Inhabern des ehem. Schuhhauses Koch und Schott in der Untergasse, dem Hausmeisterteam der Stadthalle Homberg und ganz sicher den Künstlerinnen und Künstlern.

Gute Gespräche unter Ausstellungsgästen soll demnächst auch „Lyrik, Knoten und Perspektive“ bieten.

(adg)




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