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Andorra Epic: Damm fährt auf Platz 2

Thorsten Damm (re.) und Peter Wesel auf dem Trail in Andorra. Fotos: Sportograf Digital Solutions GmbH

Andorra. Mountainbiker Thorsten Damm (Scott/ Fahrradladen Gudensberg), der mit Lizenz der MT Melsungen startet, hat an den unterschiedlichsten nationalen und internationalen MTB-Events teilgenommen und viel dabei erlebt. Nun stand er bei Andorra Epic 2023 La Massana als einer der wenigen Deutschen am Start.

Steigerungen kaum noch möglich

Nach vier schweren Etapen landete Damm mit seinem slovakischen Teampartner Peter Wesel in der Klasse der Grand Masters auf dem zweiten Rang. Wieder einmal ein Top-Ergebnis in der langen Reihe seiner Erfolge. Aber das war offensichtlich diesmal eher Nebensache, denn wenn Damm von den Andorra Epics erzählt, gerät er eher ins Schwärmen:

„Wahnsinn, welche Strecken wir dort in den Pyrenäen gefahren sind. Ein absoluter Traum für einen Mountainbiker. Es war unvorstellbar schön mit gigantischen Ausblicken, aber auch sehr schwer zu fahren. Immer wieder ging es steil hoch und steil bergab auf schmalen Trails durch das Gelände. Nach dem, was ich dort erlebt habe, sind Steigerungen kaum möglich. Die Eindrücke sind schwer in Worte zu fassen. Auf alle Fälle schreit das nach Wiederholung. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei!“

Knapp hinter den Schweizern

Zum sportlichen Teil ist folgendes zu berichten: Vier Etappen mit insgesamt 220 km Länge bei rund 7.160 Höhenmetern bergauf und 8.435 Höhenmetern bergab waren zu bewältigen. Nicht nur in der Gesamtwertung, sondern auch auf allen vier Etappen belegten Damm und Wesel den zweiten Rang, jeweils knapp hinter dem Schweizer Team Marc Schneyder und Yvo Kistler. Nach vier Etappen trennten die beiden Teams 14 Minuten. Die Dritten der Grand Masters, ebenfalls ein Schweizer Team, lagen fast eine Stunde dahinter.

Aufholjagd nach Speichenbruch

Pech hatte Damm auf der zweiten Etappe als ihm gleich auf dem ersten Trail eine Speiche im Hinterrad brach und nach der Reparatur eine Auholjagd gestartetet werden musste. Auf der Königsetappe (2.580 hm/ 65 km) lagen sie nach dem letzten Anstieg noch in Führung, konnten dann aber das halsbrecherische Tempo der beiden Schweizer auf der langen schwierigen Trailabfahrt nicht mitgehen. Damm: „Das Risiko war einfach zu groß.“

(Dr. Dieter Vaupel)



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