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MT zum heißen Tanz nach Flensburg

Die MT Melsungen gastiert am Freitagabend zum Top-Spiel in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga bei der SG Flensburg-Handewitt. Das Bild zeigt (v.li.): MT-Maskottchen Henner mit den Spielern Rogerio Moraes, Manuel Hörr, Florian Drosten, Erik Balenciaga, Ivan Martinovic, Adrian Sipos, Timo Kastening und Adam Morawski. Foto: Alibek Käsler

Flensburg. Erneut geht’s in die Fremde – und dieses Mal wartet ein echter Brocken auf die MT Melsungen. Am 15. Spieltag der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga gastieren die Nordhessen bei der SG Flensburg-Handewitt. Anwurf am Freitag in der Campushalle ist um 20 Uhr.

Schwierige Aufgabe vor der Brust

Drücken wir es vorsichtig aus: Die SG Flensburg-Handewitt zählt nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der MT Melsungen. Aber nicht nur ein Blick auf die bisherigen Duelle der beiden Bundesligisten verdeutlicht, dass die Rot-Weißen am 15. Spieltag der HBL eine extrem schwierige Aufgabe vor der Brust haben. Die Nordlichter befinden sich in bestechender Form.

Nach einem holprigen Saisonstart unter dem neuen Trainer Nicolej Krickau haben die Flensburger in die Spur gefunden. SG-Kapitän Johannes Golla und Co. haben seit Mitte Oktober in der HBL keinen Punkt mehr abgegeben – der beeindruckende 42:32-Sieg zuletzt in Gummersbach untermauert den aktuellen Höhenflug. Lediglich in der European League am Dienstag bei den Kadetten Schaffhausen musste die SG erstmals wieder Federn lassen.

„Flensburg wird brennen“

Dem Tabellendritten aus Nordhessen ist bewusst, was ihn am Freitagabend beim Viertplatzierten erwartet. Handball-Fans dürfen sich auf ein Top-Spiel freuen. Solche Partien seien das Salz in der Suppe, sagt Ivan Martinovic: „Flensburg wird brennen, wir wollen den dritten Platz verteidigen. Das wird ein heißer Tanz“, prognostiziert der Rückraumrechte der Melsunger.

Zumal sich für die Flensburger Heimspielstätte angesichts der Atmosphäre nicht ohne Grund der Begriff „Hölle Nord“ etabliert hat. In dieser Hinsicht sei die Partie am vergangenen Freitag in Eisenach eine optimale Vorbereitung gewesen, sagt Martinovic. Auch die Halle in Thüringen bebte 60 Minuten lang, obwohl die Gastgeber zeitweise mit sechs, sieben Toren hinten lagen. Dem 25-Jährigen, der zuletzt viel Spielzeit bekam, wird jedenfalls nicht mulmig, wenn er an den Lärmpegel in der Campushalle denkt: „Im Gegenteil. Wir freuen uns auf die Kulisse. Das pusht uns zusätzlich.“

Auftretende Schwächephasen abstellen

Dass die MT die Favoritenrolle getrost dem Gastgeber überlassen darf, „spielt in unseren Köpfen eigentlich gar keine Rolle“, sagt Martinovic. Gegen die Top-Teams der Liga hätten sie sich bislang immer gut präsentiert. Warum nicht also auch in Flensburg? Ein entscheidender Faktor werde sein, die immer mal wieder auftretenden Schwächephasen abzustellen oder zumindest zu minimieren.

„Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt Martinovic und meint damit die Stärken der SG. Da wäre zum Beispiel Kevin Möller im Flensburger Kasten, der aktuell wohl beste Keeper der Liga. „Den dürfen wir auf keinen Fall warmschießen.“ Zudem wäre da Spielmacher Jim Gottfridsson, der nach seiner Verletzung immer besser in Fahrt kommt. Da wäre natürlich noch Kreisläufer Golla. Diese Achse habe es in sich, lobt der MT-Profi.

Den Brocken aus dem Weg räumen

Und dann wäre da außerdem das unglaubliche Tempo im Flensburger Spiel. Nach Gummersbach ist die SG das Team, das bis zum Abschluss den kürzesten Ballbesitz im Ligavergleich aufweist. Darauf habe sich die Mannschaft im Training vorbereitet, berichtet Martinovic. Heißt: „Wir brauchen Freitag ein blitzschnelles Rückzugsverhalten.“ Dann lässt sich womöglich auch der Brocken Flensburg aus dem Weg räumen.

○ Bilanz MT Melsungen – SG Flensburg-Handewitt
• 36 HBL-Spiele, 1 Sieg MT, 30 Siege SG, 5 Remis
• 2 DHB-Spiele, 2 Siege SG
• Letzter Vergleich: 04.05.23, SG – MT 37:25

○ Schiedsrichter in Flensburg: Nils Blümel (Berlin) / Jörg Loppaschewski (Berlin);

○ Spielaufsicht: Marcus Helbig

○ Spielort: Campushalle, Campus Allee 2 in Flensburg

Infos zum Gegner:
www.sg-flensburg-handewitt.de

Die Partie ist live zu sehen bei DYN. Die Übertragung beginnt um 19.45 Uhr.

(red)



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