Maximilian Kohler ist Direktkandidat
Schwalm-Eder. An dem vergangenen Wochenende wählten die Mitglieder aus dem Wahlkreis 170 Maximilian Kohler mit 85 % der Stimmen zum Direktkandidaten. Der Wahlkreis deckt sowohl den Schwalm-Eder-Kreis als auch Teile von Waldeck-Frankenberg ab. In seiner Bewerbungsrede sprach der 28-jährige Fritzlarer unter anderem über Umwelt- und Naturschutz.

Von links: Christoph Sippel (Mdl), Senem Bozdag Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Hessen, Stefanie Pies Vorstandssprecherin, Maximilian Kohler Direktkandidat, Tarek Al-Wazir ehemaliger hessische Verkehrs- und Wirtschaftsminister und Bettina Hoffmann (MdB). Foto: Jörg Warlich
„Es geht um die Sicherung unserer Lebensgrundlagen. Hier dürfen wir nicht nachlässig sein. Es müssen sich die erklären, die immer das Aber betonen und nicht diejenigen, die sich für Klima- und Artenschutz einsetzen“, sagte Kohler. Der angehende Biologielehrer will einen weiteren Schwerpunkt auf die Bildungspolitik legen. Hier ist auch der Bund gefordert, endlich den Digitalpakt II auf die Schiene zu setzen.
Viele neue aktive Grüne
„20.000 Neumitglieder bundesweit im November! Mit diesen großartigen Neuigkeiten starten wir in den Winterwahlkampf“, erklärten die Kreissprecher*innen Stefanie Pies und Christoph Sippel in der Mitgliederversammlung. „Es fühlte sich an wie ein Traum, als die Mail mit so vielen neuen Mitgliedern aus der Kreisgeschäftsstelle kam, aber es ist real. Wir freuen uns über viele neue Aktive, die Lust haben, uns tatkräftig im kommenden Winterwahlkampf mit Robert Habeck an der Spitze zu unterstützen.“
Kein Haushalt ohne Planungsdaten
Als besonderer Gast war Tarek Al Wazir eingeladen. Er berichtete zur aktuellen Haushaltsaufstellung im Landtag. „Der Landeshaushalt wird, mit Ausnahme der hessischen Verhältnisse 2008, so spät wie seit 30 Jahren nicht mehr eingebracht und das, obwohl es eine bestehende Regierung gibt. Landauf, landab werden auch die Aufstellungen der kommunalen Haushalte verschoben, da auch die Planungsdaten nicht vorliegen.“ CDU und SPD wollen den Kommunalen Finanzausgleichs um 400 Millionen Euro kürzen.
(B90/Die Grünen Schwalm-Eder | red)



