Genossen senden ein klares Signal
Treysa. In der gut besuchten Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Treysa am 9. Mai 2025 im RoSenhaus des Vereins Altenhilfe e.V. standen sowohl Gedenken als auch die politische Zukunft Schwalmstadts im Fokus. Vorsitzender Daniel Diebel (39) eröffnete die Sitzung und erinnerte in seiner Begrüßung an die historische Bedeutung des Vortages.

Der neue Vorstand (v.li.): Gerhard Mauch, Gerhard Hosemann, Detlef Schwierzeck, Inge Fleschenberg, Patrick Gebauer, Karin Wagner, Renate Spanknebel, Peter Appenroth, Andrea Graf (stellv. Vorsitzende), Daniel Diebel (Vorsitzender) und Beatrice Appenroth. Foto: N.N. | SPD Ortsverein Treysa
Am 8. Mai 1945, vor genau 80 Jahren, endete der Zweite Weltkrieg – ein Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus.
Auch digital professionell
Im Vorfeld der Tagesordnung stellte Pfarrer Dierk Glitzenhirn, Vorsitzender des Vereins Altenhilfe e.V., das RoSenhaus als Begegnungszentrum für ältere Menschen vor. Der Verein zählt rund 300 Mitglieder und bietet neben hauswirtschaftlicher Unterstützung und Fahrdiensten eine Vielzahl sozialer Angebote. Künftig soll auch eine Demenzbegleitung etabliert werden – vorausgesetzt, es gelingt eine Förderung durch Kreis und Kommune. Eine hauptamtliche Geschäftsführung konnte aus finanziellen Gründen nicht fortgeführt werden; die Aufgaben werden nun von ehrenamtlichen Kräften übernommen.
Patrick Gebauer, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes und der Fraktion, stimmte die Mitglieder auf die Kommunalwahl im März 2026 ein. Ziel sei es, stärkste Kraft in Schwalmstadt zu bleiben. Neben der inhaltlichen Arbeit betonte er die Bedeutung, genügend engagierte Kandidierende zu gewinnen und den Wahlkampf auch digital professionell zu gestalten.
Sozialen Belangen verbunden
Innerparteilich wurden bei der Versammlung die personellen Weichen ebenfalls gestellt. Daniel Diebel wurde in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Er steht nicht nur politisch für soziale Verantwortung, sondern auch beruflich: Bei der Hephata Diakonie engagiert er sich als Schwerbehindertenbeauftragter sowie als Mitglied der Mitarbeitervertretung (MAV) – ein Engagement, das seine Verbundenheit mit sozialen Belangen eindrucksvoll unterstreicht.
Andrea Graf (49), bis Oktober 2024 Co-Vorsitzende, kandidierte nach überstandener Krankheit nun für das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden – und wurde ebenfalls gewählt. Weitere Vorstandsposten wie Kassierer, Schriftführung, Beisitzer und Ältestenrat wurden ebenfalls neu besetzt bzw. bestätigt.
Die Jahreshauptversammlung endete mit einem klaren Signal: Die SPD Treysa zeigt sich entschlossen, Verantwortung für die Stadt zu übernehmen – personell, organisatorisch und politisch.
SPD Ortsverein Treysa
red



