Identität und Zugehörigkeit von Russlanddeutschen
Kassel. Rund 280.000 (Spät-)Aussiedler leben in Hessen, ihre Geschichte ist vielen wenig bekannt. Die Autorin Ira Peter räumt in ihrem Buch »Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen« mit Klischees und Vorurteilen über (Spät-)Aussiedler auf. Das EUROPE DIRECT NordOstHessen lädt zu dieser Lesung mit anschließender Diskussion ein am Freitag, 26. September um 19 Uhr im Regierungspräsidium Kassel.
Widerstandskraft und neue Perspektiven
Die Lesung ist Teil der hessenweiten Lesereihe »Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen«. Mit Blick auf ihre eigene Migrationsgeschichte erzählt Ira Peter von Sprachverlust, Scham sowie Diktaturerfahrungen unter Stalin und Hitler.
Sie spricht aber auch über die gesellschaftliche Vielfalt sowie die Widerstandskraft von Russlanddeutschen und zeigt neue Perspektiven auf. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Andreas Hofmeister (MdL), Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, sowie mit der Interessengemeinschaft der Deutschen aus Russland in Hessen (IDRH gGmbH) statt.
Nach der Lesung diskutieren Ira Peter (Autorin), MdL Andreas Hofmeister (Hessischer Landesbeauftragter für Heimatvertriebene und Spätaussiedler) und Johann Thießen (IDRH gGmbH). Im Anschluss öffnet sich die Diskussion für Fragen aus dem Publikum. Moderiert wird die Veranstaltung von Christoph Giesa.
Termin-Daten
Das EUROPE DIRECT NordOstHessen beim Regierungspräsidium Kassel lädt ein am Mittwoch, 26. September 2025, um 19 Uhr in den Walter-Lübcke-Saal des Regierungspräsidiums Kassel Am Alten Stadtschloss 1, 34117 Kassel
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten unter:
► https://hlz.hessen.de/veranstaltungen/aktuelleveranstaltungen/deutsch-genug-warum-wir-endlich-ueberrusslanddeutsche-sprechen-muessen-2025-09-26t000000z/
Regierungspräsidium Kassel
red



