Nur Bares ist Wahres
Schwalm-Eder. Die VdK-Kreisverbände Fritzlar-Homberg und Melsungen befürworten in einem gemeinsamen Antrag die Umwandlung der Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe. Konkret fordern sie, die derzeit als Sachleistung gewährte monatliche Pauschale in Höhe von 131 Euro gemäß § 45 SGB XI für Menschen ab Pflegegrad 1 in eine direkte Barauszahlung umzuwandeln.
Bürokratische Hürden
Hintergrund der Initiative sind praktische Herausforderungen in der aktuellen Handhabung. „Die jetzige Sachleistung bedeutet häufig unnötige bürokratische Hürden und schmälert zudem die Wertschätzung für unsere Engagierten“, beklagen die Sprecher beider Kreisverbände in ihrer heutigen Pressemitteilung. „Eine Barauszahlung wäre nicht nur bürgernäher, sondern würde auch den administrativen Aufwand für alle Beteiligten reduzieren.“
Thema im Sozialpolitischen Arbeitskreis
Der Vorstoß entstand im regelmäßig stattfindenden Arbeitskreis, der sich zuletzt intensiv mit dem Thema Nachbarschaftshilfe beschäftigt hatte. Dabei wurde auch die Situation der Aufwandsentschädigung mit dem Mitarbeiter des Pflegestützpunktes Schwalm-Eder-Kreis, Henning Pfannkuch, diskutiert.
Beide Verbände betonen, dass eine Barleistung die Attraktivität des Ehrenamtes steigern und die praktische Umsetzung der Nachbarschaftshilfe deutlich vereinfachen würde. Sie appellieren an die zuständigen Stellen im Schwalm-Eder-Kreis, den Vorschlag zeitnah zu prüfen und Schritte zur Umsetzung einzuleiten.
VdK-Kreisverband Fritzlar-Homberg
Bereich Öffentlichkeitswesen (hpd)
red




