Krawall darf nicht zur Normalität werden
Berlin/ Schwalm-Eder. Die schweren Ausschreitungen in der Silvesternacht 2025/26, insbesondere die gezielten Angriffe auf Polizei- und Rettungskräfte, verurteilt der Bundestagsabgeordnete Dr. Philipp Rottwilm scharf. „Krawall auf unseren Straßen darf nicht zur Normalität werden. Wer Einsatzkräfte mit Raketen attackiert, Fahrzeuge in Brand setzt oder ihre Arbeit behindert, überschreitet eine klare rote Linie“, erklärt Rottwilm.
Straftaten schnellstmöglich vor Gericht
Besonders dramatisch sei die Lage in der Hauptstadt gewesen. In Berlin wurden Einsatzkräfte gezielt mit Böllern und Raketen angegriffen. Mehrere Beamtinnen und Beamte wurden leicht verletzt. Mehr als 400 Personen wurden vorübergehend festgenommen.
Rottwilm fordert ein entschlossenes und konsequentes Vorgehen des Rechtsstaats. Straftaten gegen Einsatzkräfte müssten schneller verfolgt und zügig vor Gericht gebracht werden. „Gewalttaten gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste dürfen nicht folgenlos bleiben. Die Verurteilung der Täter muss schneller erfolgen, auf solche Taten müssen spürbare Strafen folgen – bis hin zu Freiheitsstrafen. Angriffe auf Einsatzkräfte sind keine Bagatelldelikte.“
Zugleich spricht sich der Bundestagsabgeordnete für zusätzliche präventive Maßnahmen aus. Kommunen sollten mehr Handlungsspielraum erhalten, um die Sicherheit vor Ort zu erhöhen.
Ex-Bürgermeister weiß bescheid
„Städte und Gemeinden müssen die Möglichkeit bekommen, größere Böllerverbotszonen in dicht besiedelten und besonders kritischen Bereichen auszuweisen. Wer Sicherheit will, muss den Kommunen auch die nötigen Instrumente an die Hand geben.“
Besonders betont Rottwilm den Schutz derjenigen, die tagtäglich für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz sind: „Als ehemaliger Bürgermeister und DRK-Kreisvorstand weiß ich, was unsere Feuerwehren, Rettungskräfte sowie Polizistinnen und Polizisten jeden Tag leisten. Sie halten für uns alle den Kopf hin. Deshalb verdienen sie unseren Respekt, konsequenten Schutz und die volle Rückendeckung des Rechtsstaats.“
SPD Wahlkreisbüro Borken (Hessen)
red




