Projekt: Fenster zur Freiheit
Homberg (Efze). Sechs Fenster, kein Glas – dafür ein neuer Blick auf Freiheit und Geschichte: Vom 22. Februar bis 29. Mai 2026 verwandelt das Kunstprojekt »Fenster zur Freiheit« den Kirchplatz St. Marien in Homberg in einen offenen Denkraum. Alte und gebrauchte Fensterrahmen lenken den Blick auf zentrale Orte der Homberger Synode von 1526 und verbinden Kunst, Stadtgeschichte und gesellschaftliche Fragen – mitten im öffentlichen Raum.
Durch ihre Wiederverwendung beinhalten die Rahmen auch eine Nachhaltigkeit, wie sie bei der Synode von 1526 ebenfalls gegeben ist. Sie rahmen bedeutende Orte und Objekte der Homberger Synode von 1526, einem Meilenstein der Reformationsgeschichte.
Stadtraum-Kunst und Geschichtsvermittlung
Die Installation verbindet Kunst, Geschichte und gesellschaftliche Reflexion. Die Fenster fungieren als symbolische Schwellen – sie eröffnen Perspektiven auf Fragen von Freiheit, Verantwortung und Glauben und machen historische Zusammenhänge niederschwellig, emotional zugänglich und generationenübergreifend erlebbar. So entsteht eine besondere Form von Stadtraum-Kunst, die zugleich Geschichtsvermittlung und öffentlicher Denkraum ist.
Ergänzt wird die Installation durch digitale Inhalte. Über die begleitende Website ► http://www.homberger-kulturring.de stehen vertiefende visuelle und textliche Informationen zur Verfügung. QR-Codes an den Fenstern ermöglichen den direkten Zugang per Smartphone.
Ein Mitmach-Element lädt Besucherinnen und Besucher zur aktiven Teilnahme ein. Über das Scannen eines QR-Codes oder das Ausfüllen einer Klappkarte kann an einem Gewinnspiel teilgenommen werden. Die Karten liegen in der Stadtkirche, der Tourist-Information sowie im Haus der Geschichte aus und können dort auch wieder abgegeben werden. Als Preis winkt ein 20-Euro-Gutschein der Buchhandlung Tittmann in Homberg.
Veranstalter und Ideengeber
Veranstaltet wird »Fenster zur Freiheit« von der Projektgruppe Bildende Kunst im Homberger Kulturring in Kooperation mit der Stadt Homberg, dem Tourismusservice Rotkäppchenland e. V. und dem Evangelischen Forum Schwalm-Eder. Die Projektidee, Konzeption und Realisation stammen von Nils Dettmer, Planung, Gestaltung, Realisation und Kuration von André Grabczynski.
»Fenster zur Freiheit« lädt dazu ein, Geschichte neu zu betrachten – offen, dialogisch und mitten im Alltag der Stadt.
Die Termine
○ Vernissage: 22.02.2026, 14:00 Uhr
○ Finnisage: 29.05.2026, 14:00 Uhr
Weitere Informationen im pdf-Download:
► Eckdaten, Gewinnspiel, Rahmen und Banner
André Grabczynski
red





