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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Einzelhandel bleibt nominal im Plus

Hessen. Nach ersten Ergebnissen für die Monate Januar bis Mai 2008 stiegen die Umsätze der hessischen Einzelhändler – verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2007 – um etwas über ein Prozent. Nach Ausschaltung der Preisveränderungen war dies, wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, real aber noch ein Minus von fast einem Prozent.

Dabei bewegte sich auch die größte Branche, der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, wozu beispielsweise die Supermärkte und Kaufhäuser gehören, nominal im Umsatzplus. Verglichen mit den ersten fünf Monaten des Jahres 2007 hatten diese Händler 0,5 Prozent mehr in ihren Kassen, real aber ein Minus von fast vier Prozent. Wesentlich besser ging es dem Facheinzelhandel (ohne Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien und Parfümerien), der sein Vorjahresergebnis nominal um knapp drei und real um fast vier Prozent übertraf. Die Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien und Parfümerien blieben nominal auf dem Niveau des Vorjahres; real bedeutete dies ein Minus von 0,5 Prozent. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln befand sich mit nominal einem und real 3,5 Prozent im Minus. Der Versandhandel hatte in den ersten fünf Monaten dieses Jahres einen Umsatzrückgang von nominal 3,5 und real fast vier Prozent zu verkraften.

Der Abwärtstrend der Beschäftigtenzahl bleibt ungebrochen. So verringerte sich die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel um fast zwei Prozent, wobei die Zahl der Vollbeschäftigten um gut ein Prozent abnahm, und sich die Zahl der Teilzeitbeschäftigten um knapp zwei Prozent verringerte.



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