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Klemens Olbrich offiziell ins Amt eingeführt

Neukirchen. Nachdem Bürgermeister Klemens Olbrich am 13. April von den Bürgerinnen und Bürgern in seinem Amt bestätigt wurde, erfolgte am 1. Oktober die offizielle Amtseinführung im Rahmen einer Stadtverordnetensitzung. Im Atrium der Steinwaldschule fand bereits vor 18 Jahren die erste Wahl, vorgenommen durch die Stadtverordnetenversammlung, statt, erinnerte Stadtverordnetenvorsteher Helmut Reich. Nunmehr beginnt der 51-jährige Amtsinhaber seine vierte Amtszeit für die kommenden sechs Jahre.

In seiner Begrüßung hob Helmut Reich hervor, dass dies keine Krönungsmesse sei, aber etwas besonderes im Leben der demokratisch organisierten Stadt Neukirchen. Er zitierte den Görlitzer Schulmeister Johannes Frauenburg, der im Mittelalter Richtlinien für das Amt des Bürgermeisters festgelegt hatte. Danach solle der Bürgermeister den Menschen in der Stadt täglich Gehör schenken, jedem zu seinem Recht verhelfen und darauf achten, dass Gesicht, Stimme und Bewegung  jedweder Sache angemessen seien. Er zitierte weiterhin den alten Schulmeister mit folgenden Worten: „Die Gemeinde soll den Bürgermeister mehr lieben als fürchten“. Anschließend führte Stadtverordnetenvorsteher Reich gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Jürgen Lepper Bürgermeister Klemens Olbrich offiziell in sein Amt ein.

Der Verwaltungschef bedankte sich vor den rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Vereinen und Verbänden mit folgenden Worten, „Wir sind in Neukirchen angekommen und fühlen uns sehr gut aufgehoben“. In der Stadt Neukirchen habe man gelernt, in schwierigen Situationen zusammen zu rücken und eine gute Gesprächskultur zu entwickeln. Nun gelte es, die Stadtgemeinschaft positiv weiter zu führen. Olbrichs Aufforderung an alle Neukirchner: „Bitte helfen sie mit“. Der Landrat Frank-Martin Neupärtl hob in seiner Ansprache hervor, dass es etwas ganz besonderes sei, dass Olbrich bei der jüngsten Bürgermeisterwahl als einziger Bewerber angetreten sei. Er sicherte dem Amtsinhaber weiter die breite Unterstützung des Schwalm-Eder-Kreises und der Kreisgremien zu. Einen humoristischen Beitrag leistete Heimatdichter Heinz Käsinger aus Christerode, „Oberaufseher aus dem Knüll“.

„Ich wünsche Ihnen ein festes Schuhwerk, um anderen auch mal gegen das Schienbein zu treten“, so Heinz Käsinger. Weitere Wortbeiträge leisteten Karl-Christian Schelzke, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. Der Willingshäuser Bürgermeister Heinrich Vesper für die Kreisgruppe Schwalm-Eder des Hessischen Städte- und Gemeindebundes sowie die Pfarrerinnen Nora Dinges, Neukirchen, und Karin Schwalm, Kirchspiel Christerode/Hauptschwenda, der stellv. Stadtbrandinspektor Thorsten Hertel, die Landtagsabgeordnete Regine Müller, Frielendorf, (SPD) und der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert, Gudensberg, (CDU).

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Kindergruppe der Mandolinengruppe Seigertshausen unter der Leitung von Frau Helga George sowie der Gemischte Chor Neukirchen unter der musikalischen Leitung von Herrn Ewald Dilling.

Im Bild: Erster Stadtrat Jürgen Lepper, Bürgermeister Klemens Olbrich mit Ehefrau Martina und Stadtverordnetenvorsteher Helmut Reich.



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