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Staatsministerin und Staatssekretär besichtigen Wald-Kunst

Kühne-Hörmann und Weinmeister: „Kunstwerke geben Wanderern im Staatswald neue Impulse“

Spangenberg. Die hessische Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann und der für Forsten zuständige Staatssekretär Mark Weinmeister haben heute im Schnittpunkt des bekannten Kunstwanderweges am Fuße des Spangenberger Schlossberges die Fortschritte bei der Zusammenarbeit zwischen Kunst, Forst und Politik gewürdigt und dort unter anderem gemeinsam mit der Ars Natura-Stiftung  das zentrale Kunstwerk „X-Terminal“ des Künstlers Sandrino Sandinista Sander bewundert. Staatssekretär Weinmeister lobte die Kunst im Wald. „Es ist toll, dass den Besuchern und Wanderern solche Kunstobjekte geboten werden. Sie sorgen für Abwechslung und werten die attraktive touristische Infrastruktur weiter auf“, betonte er.

In Zusammenarbeit mit den Kommunen hat die im Jahr 2005 von Künstlern gegründete Stiftung „Ars Natura“ entlang der Fernwanderwege „Barbarossaweg“ X3 und „Wildbahn“ X8 zwischen Höxter und Bad Brückenau sowie zwischen Korbach und Bad Frankenhausen 13 Teilabschnitte des insgesamt 700 Kilometer langen Kunstwanderwegs gestaltet. In dem von Hessen-Forst bewirtschafteten Staatswald wurden dabei seit dem Jahr 2001 an rund 70 Standorten Skulpturen und Objekte platziert, die den Wanderer mit regionalen Themenschwerpunkten im Spannungsfeld von Natur und Kunst begleiten. „Die Vielfalt der Kunstwerke ist beeindruckend. Künstlerische Anlehnungen an ‚Frau Holle‛ sind genauso zu finden wie Beiträge, die die Energiegewinnung reflektieren oder Kunstwerke, die das Zusammenwirken von Tier, Mensch und Umwelt beleuchten“, hob Staatsministerin Kühne-Hörmann lobend hervor.

Im Rahmen des Zusammentreffens unterzeichneten die Stiftung Ars Natura und Hessen-Forst eine Rahmenvereinbarung, die für alle bestehenden und geplanten Kunstwerke der Stiftung auf Waldbesitz des Landes sowie für die weitere Zusammenarbeit die Grundlage bildet. Sie ist zudem Ausdruck für das seit langem von den örtlichen Forstämtern gepflegte einvernehmliche Handeln im Interesse des Waldes, der Kunst und der Waldbesucher.

„Wir freuen uns, dass wir auch in diesem künstlerischen Zusammenhang erneut die Vielfalt an Erfahrungsmöglichkeiten fördern, die uns der Wald bietet“, erklärte Hessen-Forst-Landesbetriebsleiter Michael Gerst. Hessen-Forst stellt den Wald und die Wege des Landes kostenlos für die Aufstellung der Objekte und Skulpturen zur Verfügung und unterstützt die Stiftung umfassend bei der Standortauswahl. Die Stiftung bündelt die Interessen der Künstler und der Kommunen als Eigentümer der Kunstwerke. Dem Landesbetrieb stehe mit Ars Natura ein Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Aufstellung und Unterhaltung der Kunstwerke im Wald zur Verfügung, sagte Gerst abschließend.



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