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Drei-Burgen-Schule auf Platz Zehn beim IHK Schulpreis

ihk-preis-felsbergFelsberg. In einer Feierstunde ehrte die Industrie- und Handelskammer Hessen am vergangenen Freitag die Haupt- und Realschulklassen mit den besten Leistungen bei den diesjährigen zentralen Abschlussprüfungen in Hessen.

Von den 434 teilnehmenden Schulen erreichte der Hauptschulzweig der Drei-Burgen-Schule Felsberg dank guter Durchschnittsquoten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch einen beachtlichen zehnten Platz unter allen hessischen Schulen. Lediglich eine weitere Schule aus Nordhessen schafften neben der Felsberger Gesamtschule den Sprung unter die Top-Ten. Aus dem Schwalm-Eder-Kreis ist sie die einzige Schule, die bei der Veranstaltung in Frankfurt geehrt wurde.

Kultusministerin Dorothea Henzler überreichte Hauptschulzweigleiter Stephan Warlich und Klassenlehrerin Renate Krischak eine Ehrenurkunde und gratulierte zusammen mit dem Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt, Matthias Gräßle, für die hervorragenden Leistungen.

Nach eigenem Bekunden möchten die hessischen Industrie- und Handelskammern mit der Verleihung des Schulpreises Leistung loben und zeigen, dass nicht die Schulform entscheidend für den Schulerfolg ist. Die IHK  Frankfurt weist ihre Ausbildungsbetriebe regelmäßig auf die Ergebnislisten des Kultusministeriums zu den landesweiten Abschlussprüfungen hin. „Eltern sollten bei der Schulwahl nicht so sehr nach der Schulform fragen, sondern darauf achten, wie die Schule es schafft, ihre Abgänger in berufliche Ausbildungsplätze zu bringen“.

Die Schulleitung der Drei-Burgen-Schule sieht in der Ehrung eine Anerkennung für die in den letzten Jahren von Schulzweigleiter, Klassen- und Fachlehrern geleistete hervorragende Arbeit im Hauptschulzweig. Es sei in den vergangenen Jahren gelungen, zu erreichen, dass kein Schüler mehr die Schule ohne Abschluss verlässt und an viele Schüler am Ende Ausbildungsplätze vermittelt werden konnten. Der Hauptschulzweig habe insgesamt ein neues, klareres Profil bekommen.

Ein besonderer Schwerpunkt liege dabei auf berufsvorbereitenden Maßnahmen, diese hätten sich insgesamt als leistungsförderndes Element erwiesen. Es gäbe eine enge Kooperation mit Berufsberatung, der Jugendwerkstatt und zahlreichen Betrieben der Region. Schnupperwerkstätten, Potenzialanalyse, Assessmentcenter, Berufsorientierung in Projekten (BoP), Tages- und Blockpraktika gehörten zum Alltag der Hauptschüler. Das Projekt „Schule und Betrieb“ (SchuB) – mit zwei Wochentage im Betrieb und drei in der Schule – fördere die Berufsreife der Jugendlichen in besonderer Weise. Das freiwillige zehnte Hauptschuljahr bietet für Spätentwickler eine zusätzliche Chance zur Persönlichkeits- und Lernentwicklung. Die Schulleitung betonte, dass für die jetzt erzielten hervorragenden Ergebnisse neben der engagierten Arbeit der Lehrerschaft vor allem auch die Bildung von kleinen, überschaubaren Lerngruppen von besonderer Bedeutung gewesen sei. Diesen Weg will man auch zukünftig fortsetzen und man hoffe im kommenden Jahr wieder unter den geehrten Schulen zu landen. (red)



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