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45 Jahre Freundschaft zwischen Borken und Méru

Jubiläumsbesuch vom 1. bis 4. Oktober

45-Jahre-borken-méru1Borken/Méru. Im Jahre 1964 unterzeichneten die Bürgermeister Konrad Vogel (Borken) und Maurice César (Méru)  den Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Städten, der 45 Jahre später nicht nur ein Vertrag auf dem Papier ist, sondern sich vielmehr als eine gelebte Freundschaft entwickelt hat.

Eine Delegation aus über 60 Personen folgte in den ersten Oktobertagen unter der Leitung von Bürgermeister Bernd Heßler und dem Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsverein Borken-Méru, Heinz-Peter Sattler, der Einladung des Méruer Bürgermeisters Yves Leblanc und dem Vorsitzenden des Méruer Comites, Stefan Skasa-Weiss, um gemeinsam mit den Freunden aus Méru das Jubiläum „45 Jahre Städtepartnerschaft“ zu würdigen. Schon beim Empfang im Perlmuttmuseum Musée de la Nacre wurde deutlich, dass diese Städtepartnerschaft nicht nur mit Leben erfüllt ist. Vielmehr streben immer mehr junge Menschen in Méru wie auch in Borken in die Partnerschaftsvereine, um die Freundschaft beider Länder, beider Städte mit zu gestalten und um ihren Beitrag für ein friedliches Europa zu leisten.

45-jahre-borken-méru2.jpgDer erste Tag des Jubiläumsbesuches begann mit einem Besuch des Weinmuseums wo der Werdegang der französischen Weine, vom Setzen des Rebstockes bis hin zum Verkauf,  anhand von Exponaten aber auch durch diverse Fachvorträge erläutert wurde. Das Historische Arbeitsgerät, Korkenzieher klein wie Stecknadeln oder die Herstellung von Champagner und Napoleons „Weinprobe“,  begeisterten Jung und Alt. Die anschließende Besichtigung der „Grand Arche“ erfolgte mittels eines Außenliftes, der Besuch des Computermuseums im Inneren der Grand Arche zeigte die rasante Entwicklung im Bereich der Technik.

Festempfang
In seiner Laudatio zum Festakt am Samstag spannte der Vorsitzende des Méruer Comites, Stefan Skasa-Weiss,  einen weiten Bogen durch die Geschichte Europas, beginnend im Jahre neun nach Christus, wo die historische Varusschlacht im Teutoburger Wald stattfand. Er stellte fest, dass dieses Ereignis als die eigentliche Geburtsstunde Europas zu bezeichnen sei, war doch Armenius Sieg über den römischen Feldherrn Varus ausschlaggebend für die Entstehung des heutigen Europas.

Bürgermeister Bernd Heßler strich die jahrzehntelange Freundschaft beider Städte hervor, aber auch die wirtschaftlichen Innovationen, wie die Idee zum Bau des Wasserturms in Borken, des Stadiums in Méru oder Planungen von Kinder- und Senioreneinrichtung. „45 Jahre Städtepartnerschaft sind Verpflichtung und Auftrag zugleich, diese Freundschaft weiterhin mit Leben zu erfüllen und so zum Bau des europäischen Hauses beizutragen“.

Für besonderes ehrenamtliches städtepartnerschaftliches Engagement zeichneten Heinz-Peter Sattler und Bürgermeister Bernd Heßler die Herren Marcel Schwob, Jacky Broquin, Michel Perrin, Daniel Dodeman, Pascal Chenot und Jean-Paul Etienne mit einer Urkunde und einem Glaspokal aus. „Ihr Engagement für die Städtepartnerschaft und somit für Europa verdient höchste Anerkennung“, so der Bürgermeister.  Zum Festabend präsentierten die Méruer Freunde ein buntes musikalisches und kulinarisches Programm rund um Europa und ließen so die Feierlichkeiten anlässlich des 45-jährigen Jubiläums ausklingen.

Am Sonntag verabschiedete sich die Borkener Delegation nicht ohne das Versprechen auf ein Wiedersehen im Juni 2010 in Méru. (sb)



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