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MT gegen Minden unter Zugzwang

anusic-DaliborKassel/Melsungen. Die zweiwöchige länderspielbedingte Pause in der TOYOTA Handball-Bundesliga ist beendet. Für die MT Melsungen steht mit GWD Minden ein unbequemer Gegner auf dem Programm. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist am Samstag um 20.15 Uhr. Zeit, die Wunden nach der 23:32-Heimschlappe gegen Gummersbach verheilen zu lassen, hatte die MT Melsungen ausreichend. Aber nur vordergründig. Denn in den beiden Wochen, in denen die Bundesliga aufgrund der Vorgaben des internationalen Kalenders ruhte, war nahezu die Hälfte der Schützlinge von Trainer Ryan Zinglersen auf Länderspielreise. Den Trainingsbetrieb mit dem bis auf Savas Karipidis kompletten Kader konnte der MT-Coach erst am Dienstag wieder aufnehmen. So ergeben sich für die mentale Aufarbeitung des derzeitigen „schwarzen Lochs“ (Zinglersen) bis zum Spiel am Samstag gegen Minden kaum nennenswerte Gelegenheiten.

Ausführlichen Diskussionsbedarf sieht der Däne ohnehin nicht: „Viel reden nützt jetzt nichts, wir müssen einfach noch härter arbeiten als bisher und jeder Spieler muss seine ganze Bereitschaft zeigen, sich in das Kollektiv einzubringen. Diejenigen, bei denen ich diesen Willen vermisse, werden mit Konsequenzen rechnen müssen“.

Mit nur vier Punkten steht die MT nach acht Spieltagen auf Platz 14. Zwei, eher vier Punkte mehr hätten es bis zu diesem Zeitpunkt sein können. Denn neben der vermeidbaren Niederlage in Dormagen war auch in Großwallstadt und gar gegen die Rhein-Neckar Löwen etwas drin. Nun kommt mit dem Tabellendreizehnten GWD Minden ein äußerst unbequemer Gegner, der der MT mit seiner robusten Abwehrarbeit schon so manches Problem bescherte. Aber auch dessen quirlige Angriffsarbeit ist nicht zu unterschätzen. Hauptsächlich Unruheherde im Team der Grünweißen sind die Flügelzange Aljoscha Schmidt (LA) und Gylfi Gylfason (RA) sowie die Rückraumachse Moritz Schäpsmeier, René Madsen und Damian Wleklak. Hinzu kommt mit Stephan Just noch ein von beinahe allen Positionen torgefährlicher Allrounder. Im Tor steht mit Nikolas Katsigiannis ein Keeper, der zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft zählt.

Gegen den Tabellennachbarn steht die MT nicht zuletzt wegen einiger liegen gelassener Punkte unter Zugzwang. Auch der Blick auf die anschließenden Gegner Lemgo, Flensburg und Göppingen macht deutlich, wie wichtig ein Sieg am Samstag gegen Minden wäre. Ryan Zinglersen will aber dennoch keinen zusätzlichen Druck aufbauen. Ein unbedingtes „Muss“, das Spiel zu gewinnen, sieht er nicht. „Die Mannschaft muss einfach nur wollen, sonst nichts“, bleibt er seiner Linie treu. Das beginnt für ihn bei der hohen Bereitschaft zur Laufarbeit und reicht bis zur Notwendigkeit, sich als einzelner ins Team einzubringen. Das alles hat ihm zum Beispiel beim letzten Spiel seiner Mannschaft gegen Gummersbach eindeutig gefehlt. Der MT-Coach zeigte anschließend großes Verständnis für die Unzufriedenheit des Publikums, entschuldigte sich sogar für diesen Auftritt. Aber er werde weiter kämpfen, um gemeinsam mit den Spielern seine Philosophie umzusetzen, versprach er den Fans.

Gegen Minden dürfte Ryan Zinglersen – bis auf Savas Karipidis – wieder aus dem Vollen schöpfen können. Dabei setzt er auch auf das Mitwirken des gegen Gummersbach schmerzlich vermißten Abwehrspezialisten Dalibor Anusic, der seinerzeit wegen einer Zerrung passen musste und zwei Wochen Trainingspause verordnet bekommen hatte. Darüber hinaus schreckt der Coach auch nicht davor zurück, die ein oder andere Position umzubesetzen, um so eventuell neue Impulse für das Kollektivspiel zu erhalten.

Tickets zum Spiel gegen Minden gibt es in den MT-Shops in Melsungen, Telefon (05661) 92600 und in Kassel, KÖ-Galerie, Telefon (0561) 5214991 und an der ab 18.45 Uhr geöffneten Abendkasse der Rothenbach-Halle. Wer Dauerkartenbesitzer ist und sein Kontingent noch nicht ausgeschöpft hat, jeweils eine weitere Person gratis zu zwei Spielen seinerWahlmitzubringen, hat dazu auch gegen Minden wieder Gelegenheit. Empfohlen wird die vorherige Abholung der betreffenden Tickets in einem der MT-Shops, wobei die Dauerkarte vorzulegen ist.

Schiedsrichter: Colin Hartmann / Stefan Schneider (Magdeburg/Barleben); DHB-Aufsicht: Harald Andler

Die bisherigen Vergleiche
7. März 2009 GWD Minden – MT Melsungen 29:32
27. September 2008 MT Melsungen – GWD Minden 30:25
16. April 2008 MT Melsungen – GWD Minden 33:31
9. November 2007 GWD Minden – MT Melsungen 33:30
16. Mai 2007 GWD Minden – MT Melsungen 34:25
9. Dezember 2006 MT Melsungen – GWD Minden 26:27
18. März 2006 GWD Minden – MT Melsungen 34:30
8. Oktober 2005 MT Melsungen – GWD Minden 35:31



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